Wasser ist Leben

Die Schweiz ist das Wasserschloß Europas.

Weltweit ist Wasser aktuell ein Thema, es wird sogar schon von Wasserkriegen gesprochen, die es angeblich in der Zukunft geben soll.

Weniger kriegerisch geht es im Wallis zu, welches mit einem Fest das Wasser ins Zentrum stellt.

Das Festival Histoire et Cité (FHC), welches vom 27. bis 31. März 2019 stattfindet, erweitert sein kulturelles Angebot in Lausanne und Sitten. Die vierte Ausgabe dieser Genfer Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer neuen Zusammenarbeit zwischen akademischen, kulturellen und öffentlichen Partnern in der Westschweiz.

Das kostenlose Festival findet in einem anregenden Rahmen statt. Es setzt auf den Dialog, den Wissensaustausch, die Leidenschaft für die Forschung und auf Wege, diese Leidenschaft einem breiten Publikum zu vermitteln.

Über das Festival Histoire et Cité
Das Festival Histoire et Cité, das seit vier Jahren im Maison de l’histoire in Genf stattfindet, rückt das Thema Geschichte in den Mittelpunkt. Dialog, Reflexion, Austausch sind Programm.

Dieses besondere Treffen richtet sich an Geschichtsliebhaber, Kulturschaffende und die breite Öffentlichkeit. Mit einem Thema, das aktuelle Ereignisse widerspiegelt, will das Festival Histoire et Cité die gesellschaftliche Debatte anregen und Schlüssel zur Interpretation bieten.

Gemeinsame Spielarten rund um eine bestimmte Thematik
Im Jahr 2019 steht das Festival im Zeichen von «Histoires d’eaux» (Geschichte(n) rund um das Wasser). Wasser als lebensnotwendiges Gut beeinflusst die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, ihre Migration und ihr Selbstverständnis.

Von der Errichtung der ersten paläolithischen Lager in der Nähe von Wasserstellen bis hin zu Rivalitäten zwischen den Völkern im Zusammenhang mit der Kontrolle von Oasen, Flüssen und Häfen, von den frühen Bewässerungs- und Flussbauarbeiten bis hin zur Entstehung von grossen Zivilisationen ist das Wasser ein massgebender Faktor, der stets relevant bleibt.

«Wasser, Quell des Lebens – und des Tods» im Les Arsenaux in Sitten
Der Walliser Programmteil des Festivals, der von der Mediathek Wallis, dem Staatsarchiv Wallis, der Stiftung für die nachhaltige Entwicklung der Bergregionen (SNEB) und der Vereinigung der Geisteswissenschaftler im Wallis (VGW) getragen wird, findet am Samstag, 30. März im Kulturzentrum Les Arsenaux statt.

Er steht unter dem Motto «Wasser, Quell des Lebens – und des Tods». So werden nicht nur die Toten des Rottens, die Hygiene in der Geburtshilfe, der Belastungsgrad der Gewässer oder Aquädukte, sondern auch die Phantasiewelten um das sogenannte «blaue Gold» in Erinnerung gerufen.

Im Rahmen dieser erstmaligen Teilnahme des Wallis werden Vorträge, Screenings, künstlerische Darbietungens, wissenschaftliche Experimente, Ausstellungen, Geschichten, Sirup-Verkostungen, Echtzeit-Gräffiti sowie Streifzüge in der Stadt und am Wasser präsentiert.