Das Staatsarchiv Wallis organisiert am Samstag, 4. November, einen Tag der offenen Tür.

Dieser der Rolle der Archive in der Gesellschaft gewidmete Tag bietet dem Publikum eine breite Palette an Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Aufgaben und der Bedeutung der Archive in der aktuellen Gesellschaft.

Außerdem wird bei diesem Anlaß die Ausstellung «Archive und Gesellschaft» eröffnet, die von 4. November 2017 bis 27. Januar 2018 in den Arsenaux zu sehen sein wird.

Am Tag der offenen Tür steht für das Publikum von 8.30 bis 17 Uhr ein breites Veranstaltungsangebot auf dem Programm, welches die Rolle des Staatsarchivs Wallis in der Walliser Gesellschaft aufzeigt:

Führungen durch die Archivräumlichkeiten, Informationsstände der Partner des Archivs, verschiedene Workshops zur Einführung in die Ahnenforschung sowie zur Präsentation von Forschungsarbeiten, Märchen und Workshops für Kinder, Vorträge und Gespräche, in denen Künstler, Schriftsteller, Musiker, Historiker, Soziologen und Geografen über ihre Beziehung zu den Archiven sprechen.

Eine Ausstellung setzt die Aussage fort

Die Ausstellung «Les Archives dans la cité / Archive und Gesellschaft», die aus diesem Anlaß eröffnet wird und von 4. November 2017 bis 27. Januar 2018 zu sehen sein wird, setzt die Aussage des Tags der offenen Tür fort. Die Archivdienstleistungen erweisen sich letztlich als alles andere als staubig und nur einigen Forschern vorbehalten, wie man leicht meinen könnte.

Ein Tag zur Rolle der Archive in der Gesellschaft

Keinesfalls staubig und nur für einige Forscher bestimmt, sind Archive heute Teil der Gesellschaft.

Sie sind wesentliche Quellen für Forscher verschiedener Disziplinen, aber auch Garanten der Demokratie und der Rechte der Bürger, die regelmäßig die Archive aufsuchen, um den Beweis für ihre Rechte im Rahmen von Rechtsstreiten zu suchen oder Antworten auf ihre Fragen, insbesondere in der Folge besonders schwerwiegender oder traumatischer Ereignisse.

Die Archive dienen zuweilen auch als Inspirationsquelle im Bereich des künstlerischen, literarischen oder musikalischen Schaffens. Indem die Künstler die Vergangenheit durch den Filter ihrer schöpferischen Kraft laufen lassen und sie aus ihrer notwendigen kritischen Sicht schildern, leisten sie eine wichtige Vermittlungsarbeit, dank der wir uns unsere eigene Vergangenheit besser aneignen können.