Anders als in Ländern wie Deutschland oder Frankreich werden in der Schweiz bekanntermaßen nicht einfach Pässe als Anspruch verteilt.

Sondern es hat einige Hürden, die genommen werden müssen, wozu nicht nur ausreichende Sprachkenntnisse gehören. Man hat keinen Anspruch, sondern muß bei der Gemeinde das Bürgerrecht beantragen und anschließend muß auch der Kanton zustimmen.

Das Wallis hat nun 916 neue Bürger.

Staatsrat Frédéric Favre, Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, nahm die Vereidigung der neuen Bürger vor.

Die Feiern fanden am 29. November in der Simplonhalle in Brig und am 3. Dezember im Théâtre du Crochetan in Monthey statt.

Nachdem die Anträge von den jeweiligen Gemeinden überprüft worden waren, hatte der Große Rat die Einbürgerungen in der Novembersession gutgeheißen. Die Gesuche kommen aus 49 Ländern. Am meisten Anträge stellten Personen aus Portugal (276), an zweiter Stelle stehen Personen aus Italien (135), gefolgt von Personen aus Frankreich (116)

Die Eidesleistungszeremonie ist für die neuen Walliser Bürger das Ziel eines langen Weges.

Die Walliser Behörden freuen sich, diese Personen als vollwertige Mitglieder ihrer Gemeinschaft mitsamt den Rechten und Pflichten eines Schweizer Bürgers zu empfangen.