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2026 ein Jahr, das gleich 3x Freitag den 13. hat
Freitag, der 13.2026 ein Jahr, das gleich 3x Freitag den 13. hat

Freitag, der 13.

2026 ein Jahr, das gleich 3x Freitag den 13. hat
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In Hochhäusern gibt es oft keine 13. Etage, weil sich dort die Wohnungen oder Büros schlechter vermieten lassen. Die 13. Etage wird oft einfach als 14. bezeichnet, somit muß vorsichtig sein, wer abergläubisch ist, wenn er sich in einer 14. Etage in einem Hochhaus einmietet. Wobei es im Wallis ja nicht soviele Hochhäuser gibt, zumal nicht mit sovielen Etagen.

Für viele Menschen gilt jedoch der Freitag, der 13. als Unglückstag. Manche begegnen ihm mit einem Lächeln, andere mit echter Vorsicht. Es gibt sogar Menschen, die an diesem Datum möglichst wenig unternehmen: Sie bleiben länger im Bett, nehmen kein Telefon ab, beantworten keine E-Post und verschicken keine wichtigen Schreiben. Entscheidungen werden vertagt, Termine verschoben – sicher ist sicher.

Eine alte Angst mit vielen Wurzeln

Der Ruf des Freitags ist historisch zwiespältig. In der christlichen Tradition gilt der Freitag als der Tag der Kreuzigung Jesu. Die Zahl 13 wiederum wurde in Europa lange als unheilvoll betrachtet. Häufig wird darauf verwiesen, daß beim letzten Abendmahl dreizehn Personen am Tisch saßen. Auch in der nordischen Mythologie erscheint die Zahl dreizehn in einer Erzählung, in der ein unerwarteter dreizehnter Gast Unheil bringt.

Der bekannte Aberglaube um Freitag, den 13., entstand vermutlich aus einer Mischung solcher Überlieferungen und verbreitete sich besonders in der Neuzeit.

Wie oft gibt es Freitag, den 13.?

Kalendertechnisch ist der Tag weit weniger geheimnisvoll, als es scheint. In jedem Jahr gibt es mindestens einmal, höchstens jedoch dreimal einen Freitag, den 13.

Im Durchschnitt tritt dieser Tag ein- bis zweimal pro Jahr auf. In manchen Jahren kommt er sogar dreimal vor – mehr ist im gregorianischen Kalender nicht möglich.

In einem vollständigen 400jährigen Kalenderzyklus erscheinen 59 Jahre mit drei Freitag-dem-13. Statistisch bedeutet das: etwa alle sechs bis sieben Jahre ein Jahr mit drei solchen Daten.

Warum manchmal sogar drei?

Drei Freitag, der 13., entstehen nur in zwei möglichen Kombinationen von Monaten:

Januar, April und Juli

Februar, März und November

Der Grund liegt in der Struktur des Kalenders. Die Länge der Monate und die Schaltjahre verschieben die Wochentage in einem festen Muster, das sich über lange Zeiträume wiederholt.

Zwischen Aberglauben und Alltag

Ob man Freitag, den 13., ernst nimmt oder nicht, ist letztlich eine Frage der persönlichen Haltung. Für manche ist er ein ganz normaler Tag, für andere ein Datum, an dem man lieber vorsichtig bleibt – oder einfach einmal einen Gang zurückschaltet.

So bleibt Freitag, der 13., vor allem eines: eine kleine kulturelle Eigenart unseres Kalenders – mit erstaunlich großer Wirkung auf das Verhalten vieler Menschen.

(pd, rm)
(Bild: Hochhaus-Aufzug ohne 13. Stock)

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