70 Tote: Wo bleibt Giorgia Meloni im Fall Francesco Maisano?Das laute Schweigen Melonis
Wie laut war doch die Empörung aus Italien im Fall Crans-Montana. Dies zuletzt, sogar, als – wie gesetzlich vorgeschrieben – Kopien von Rechnungen an Patienten italienischer Herkunft verschickt wurden. Die notabene davor informiert wurden, daß sie diese nicht bezahlen müssen.
Natürlich hat das offizielle Italien, hat Giorgia Meloni recht, daß bedingungslos aufgeklärt werden muß, wie es zur Brand-Katastrophe von Crans-Montana kommen konnte. Und daß die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden müssen. Und zweifellos war und ist das Verhalten der Walliser Behörden, allen voran der Walliser Staatsanwaltschaft unter Leitung von Bétrice Pilloud äußerst unprofessionell und wird ebenfalls aufgearbeitet werden müssen.
Nun gibt es durch einen italienischen Arzt, Francesco Maisano, sogar mehr Todesopfer als bei Crans-Montana. Und dies nicht aus mutmaßlicher Schludrigkeit bei der Einhaltung von Vorschriften. Sondern mutmaßlich aus reiner Geldgier (Walliser Zeitung berichtete).
Und wer schweigt? Giorgia Meloni. Ausgerechnet.
Seit Tagen fragt sich nicht nur der hier Schreibende: Wo bleiben jetzt eigentlich die Worte und Rufe nach bedingungsloser Aufklärung von Giorgia Meloni? Warum ist sie nicht auch hier öffentlich empört?
“Die Reaktionen im südlichen Nachbarland könnten unterschiedlicher nicht sein”, schreibt auch der Autor Alex Gantner auf dem Portal IP.
Stattdessen schwafelt Giorgia Meloni in dieser extremen Situation mit 70 Toten über das Muttersein:

Oder sie schwafelt darüber, wie stolz sie auf die Alpini ist und präsitiert sich folkloristisch mit Alpenhut.


(rm)
