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Obergoms Tourismus AG vermeldet positive Zahlen
Goms-Tourismus mit starkem GeschäftsjahrObergoms Tourismus AG vermeldet positive Zahlen

Goms-Tourismus mit starkem Geschäftsjahr

Obergoms Tourismus AG vermeldet positive Zahlen
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Die Obergoms Tourismus AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024/2025 zurück und stellt gleichzeitig die Destinationsstrategie 2026–2030 vor. Die Kombination aus Nachfragewachstum, gezielten Investitionen und klarer strategischer Ausrichtung stärkt die Position des Goms als naturnahe und zukunftsorientierte Tourismusdestination.

Deutliches Wachstum bei Tagesgästen und Logiernächten

Im Geschäftsjahr vom 1. November 2024 bis 31. Oktober 2025 stiegen die effektiven Logiernächte auf 157’193 (+11.3%). Zusammen mit den pauschalen Logiernächten aus Zweitwohnungen, Maiensäßen und Dauercampern ergibt sich dadurch eine Gesamtzahl von 443’695 Logiernächten (+7.8% ggü. Vorjahr).

Auch die Zahl der Tagesgäste entwickelte sich positiv: Rund 1.13 Millionen Besucher wurden anhand der Sim-Karten-Daten registriert (+6.8%).

Der Schweizer Markt der Übernachtungsgäste bleibt mit 92% von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig gewinnt der internationale Markt mit einem Anteil von 8% kontinuierlich an Bedeutung.

Investitionen in Velo-Infrastruktur und Angebote

Ein Meilenstein war die Fertigstellung mehrerer Velowege (u. a. Nufenen-, Mossmatten- und Furka-Trail sowie Teile des Wallis-Panorama-Velo-Wegs und des Teile des Gletschter-Velowegs (Valais Panorama Bike, Glacier Bike).

Diese fertiggestellten Infrastrukturen fallen nun in die Obhut der Obergoms Tourismus AG für den ordentlichen Unterhalt, welcher mit Forst Goms ausgeführt wird.

Die Verantwortung für die Präparation der Loipen ging vollständig an das Nordische Zentrum Goms über. Die Ausführung der Arbeiten auf der Loipe, den Winterwanderwegen und an den Schneeschuhtrails und Schlittelpisten wurde weiterhin durch Forst Goms gewährleistet.

Goms-Tourismus

Angepaßte Destinationsstrategie bis 2030

Mit der Destinationsstrategie 2026–2030 definiert das Goms seinen zukünftigen Entwicklungspfad. Die ambitionierte Vision ist es, als «Modellregion für echten, naturnahen und entschleunigten Tourismus im alpinen Lebensraum wahrgenommen zu werden». Dabei soll gestaltet, statt nur verwaltet werden und Natur, Kultur und Bewebung verbunden werden. Einheimische, Gäste und Partner schaffen gemeinsam einen echten Lebens- und Erlebnisraum und sichern damit die regionale Wertschöpfung.
Im Fokus stehen fünf strategische Stoßrichtungen:

1. Destinationsentwicklung & Positionierung
2. Nachhaltigkeit & Wertschöpfung
3. Mobilität & Erreichbarkeit
4. Kooperation & Netzwerkmanagement
5. Organisation & Transformation

Diese Leitplanken sollen der operativen Ebene der Obergoms Tourismus AG, aber auch den Leistungsträgern in der Destination als praktische Leitplanke für ihr tägliches Handeln dienen.

Goms-Tourismus

Ausblick

Im kommenden Geschäftsjahr stehen die Umsetzung der Strategie, die Sicherstellung einer gesunden Finanzierung sowie die Tourismussensibilisierung im Zentrum. «Gemeinsam möchten wir den Tourismus im Goms weiterentwickeln – auf dem Weg zur Modellregion für einen gesunden Tourismus im Goms», sagt Geschäftsführer Samuel Hofmann.

 

Das Goms

Das Goms liegt mitten im Herzen der Schweizer Alpen und ist weniger überlaufen als etwa Zermatt. Das Hochtal rund um seine ursprünglichen Bergdörfer ist ein Paradies für Naturfreunde, Sportbegeisterte und Ruhesuchende. Mit bis zu 300 Sonnentagen pro Jahr wird ein Aufenthalt in der Natur zum strahlenden Vergnügen. Die Natur ist einzigartig, die Landschaft von den Bergen geprägt. Das Goms ist nicht nur im Winter ein Paradies. Auch im Sommer kommt man im Goms zum Sport und zur wohlverdienten Ruhe. In den Restaurants zaubern Gommer Spitzenköche wahre Kunstwerke auf den Teller. Gastfreundschaft wird im Goms seit jeher grossgeschrieben. Der König der Hoteliers und Hotelier der Könige, Cäsar Ritz ist hier geboren und aufgewachsen.

(pd, rm)
(Bild: Goms Tourismus / Bildlegende: Von links: Adrian Borer, Vertreter IG Zweitwohnungen; Tobias Bacher, Präsident; Samuel Hofmann, Geschäftsführer OTAG.)

 

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