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Neutralität gehört in die Verfassung
Kurt Grubenmann zur Abstimmung über die NeutralitätsinitiativeNeutralität gehört in die Verfassung

Kurt Grubenmann zur Abstimmung über die Neutralitätsinitiative

Neutralität gehört in die Verfassung
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Von Kurt Grubenmann

Ich, Jahrgang 1937, habe den zweiten Weltkrieg noch erlebt und von unserer Wohnung die Bombardierung von Friedrichshafen beobachtet. Die Schweiz war umringt von Ländern, die Krieg führten.

Für den damaligen Bundesrat war es eine Herkulesaufgabe, die neutrale Schweiz durch diese schwierigen Zeiten zu führen.

Die Schweiz wurde ihrer Rolle gerecht, mit der sie auch dank ihrer eigenen wechselvollen Geschichte bestens vertraut war.

Wieso eine bewährte Politik aufgeben? Die Schweiz ist und bleibt neutral und stellt mit ihren “Guten Diensten” ihre Kraft für Friedensgespräche und zur Deeskalation zur Verfügung. Der humanitäre Einsatz des 1863 gegründeten “Schweizerischen Roten Kreuzes”, IKRK, ist beispiellos und wäre ohne eine neutrale Schweiz nicht möglich gewesen.

Die Schweiz wurde im 2. Weltkrieg dank ihrer Neutralität zur Großmacht “par excellence”, sie vertrat die Interessen von 35 Staaten mit über 200 Einzelmandaten.

Wieso soll nicht gelingen, was damals möglich war. Es ist eine Politik für den Frieden, der in der heutigen Welt so dringend nötig ist. Die Neutralität soll, wie die Neutralitätsinitiative es verlangt in die Verfassung aufgenommen werden.

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