
Neo Wallis: Gerhard Kiechler neuer ParteipräsidentParteiversammlung in Susten: Viel Neues bei NEO
Die Partei NEO – die sozialliberale Mitte hat an ihrer gestrigen ordentlichen Parteiversammlung in Susten ein weiteres Kapitel ihrer Parteigeschichte aufgeschlagen.
Mit der einstimmigen Wahl von Gerhard Kiechler zum neuen Parteipräsidenten und der Vorstellung eines umfassenden Positionspapiers setzt die Partei ein starkes Zeichen für Kontinuität und Aufbruch zugleich.
Damit schärfe die Neo Wallis (Eigenschreibung „neo – Die sozialliberale Mitte“) ihr Profil als eigenständige, werteorientierte Kraft im Wallis, welche mit gefestigten Strukturen und klarer inhaltlicher Präzision die politische Zukunft aktiv mitgestalten werde, so die Partei.
In den vergangenen Monaten habe sich die gelbe Partei intensiv mit ihren inneren Prozessen befaßt, um die Weichen für eine wirksame Sachpolitik zu stellen.
Die gut-besuchte Partei-Versammlung in Susten habe unterstrichen, daß die ambitionierten Meilensteine konsequent eingehalten würden und die Basis geschlossen hinter der strategischen Ausrichtung stehe.
Die Wahl von Gerhard Kiechler markiert den personellen Höhepunkt dieser Entwicklung.
Als Gemeindepräsident der Gemeinde Goms und Großrat sei er im Kanton bestens vernetzt, so NEO.
Kiechler stehe für eine Politik, die Tradition und Fortschritt verbindet und insbesondere die Anliegen der Randregionen mutig vertrete.
Seine Überzeugung, daß gesellschaftliche Veränderungen einen starken Gemeinschaftssinn erfordern, stoße bei der Basis auf volle Zustimmung.
Weiterer Wandel steht bei NEO Wallis an
Die weiteren Stabsstellen blieben vorerst in Funktion, während die finale Besetzung der neuen Organisationsstruktur an der nächsten Parteiversammlung mit den zahlreichen Personen erfolge, die sich bereits zur Verfügung gestellt haben.
Neben der Wahl des Präsidiums präsentierte die Stabsstelle Strategie unter der Leitung des neuen Präsidenten ein umfassendes Positionspapier.
Im Zentrum der künftigen Arbeit stehe die konsequente Digitalisierung der Verwaltung sowie der Abbau von Bürokratie.
Ein besonderer Fokus liegte auf der Stärkung des Wallis als Schweizer Energiezentrum durch Wasserkraft und dem Erhalt einer dezentralen Gesundheitsversorgung, so die Partei weiter.
Um der Abwanderung entgegenzuwirken, fordert die Partei zudem bezahlbaren Wohnraum, attraktive Perspektiven für die Jugend und die konsequente Förderung dualer Bildungswege.
Abgerundet werde die Strategie durch das Bekenntnis zu einem nachhaltigen Ganzjahrestourismus und einer starken Allianz zwischen Ober- und Unterwallis durch gelebte Mehrsprachigkeit.
In der Sachpolitik legte die Versammlung ihre Positionen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 14. Juni 2026 fest:
• Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)»: Die Partei empfiehlt ein Nein zur Initiative.
• Änderung vom 26. September 2025 des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst: Neo stimmt der Vorlage zu.
(pd, rm)

