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Walliser Kantonalbank: Wirtschaftsinidikator September

Walliser Kantonalbank: Wirtschaftsinidikator September

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Corona-Unsicherheit vorbei, Ukraine und Taiwan neue Unsicherheit

Die staatliche Walliser Kantonalbank bringt heute den Wirtschaftsindikator September 2022 heraus.

Das Fazit, die Erkenntnis scheint jedoch wenig erhellend.
Die Corona-Maßnahmen mit den Einschränkungen am Arbeitsmarkt sind vorbei, Unsicherheiten stellen die Ukraine und Taiwan dar, so die teure Analyse. Im Wortlaut kursiv:

Die Gesundheitsschutzmassnahmen zur Eindämmung der COVID-Pandemie hatten einen deutlichen Einfluss auf den Arbeitsmarkt.

Die Zahl der offenen Vollzeitstellen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die geopolitischen Spannungen und der Krieg in der Ukraine könnten die wirtschaftliche Erholung jedoch beeinträchtigen.

Rückblick Anfang 2022

Der Arbeitsmarkt im Kanton Wallis war Ende 2021 und Anfang 2022 noch von der Corona-Krise geprägt. Die Auswirkungen der Schutzmassnahmen widerspiegeln sich klar in den Arbeitslosenzahlen. So sind diese deutlich tiefer in den Sommer- als in den Wintermonaten, in denen härtere Massnahmen galten. Im Schnitt lag die Arbeitslosenquote im zweiten Quartal 2022 bei 2,2%, d. h. 0,9% tiefer als im ersten Quartal.

Ausblick Ende 2022

Für das gesamte Jahr 2022 kann mit einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage gerechnet werden. Die Anzahl der Beschäftigten wird voraussichtlich um 2,6% steigen. Auch für das BIP erwartet BAK Economics einen Zuwachs von 2,5% im Kanton Wallis. Es gilt trotzdem zu beachten, dass das Prognoserisiko unter den momentanen Umständen noch gross ist. Die derzeitigen internationalen Konflikte (Krieg in der Ukraine, Spannungen zwischen China und Taiwan, usw.) können sich tatsächlich negativ auf die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie auswirken.

Kommantar zum WKB-Wirtschaftsindikator

WKB meldet, was jeder schon weiß…

(rm, pd)
(Foto zur Wirtschaftsinidikator-Meldung: WKB)

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