Addisalem Belay und Diego Vera sind die Sieger
Dank dem einmal mehr hervorragenden Einsatz der vielen freiwilligen Helfer werten die Organisatoren und die Läufer die diesjährige Austragung des Aletsch-Halbmarathons als tollen Erfolg.
Bei idealen Temperaturen holte sich die Französin mit einer Zeit von 1:54.10,3 den Tagessieg bei den Frauen.
Auf dem zweiten Platz klassierte sich Pascale Rebsamen aus Wallisellen mit einer Zeit von 1:55.09,8 und auf den dritten Platz lief Alexandra Wallimann aus Davos mit einer Zeit von 1:57.43,3.
Der Kolumbianer Diego Vera wurde mit einer Zeit von 1:36.58,3 Tagessieger bei den Herren.
Auf den Rängen 2 und 3 klassierten sich Candide Pralong aus Orsières mit einer Zeit von 1:37.28,2 und Cédric Mariéthoz aus Vionnaz mit 1:38.14,7.
Die ersten Oberwalliser kamen mit fünf respektive zehn und zwölf Minuten Rückstand ins Ziel.
Alain Lagger klassierte sich als Neunter, Samuel Escher erreichte Platz 17 und Guido Heynen Platz 23. Die beste Oberwalliserin ist die Biathletin Flurina Volken auf Rang 14.
Mit rund 2’300 teilnehmenden Läufern erfreute sich der 36. Aletsch-Halbmarathon großer Beliebtheit.
Freude der Veranstalter über viele Frauen: Frauenquote von 40%
Eine besondere Freude sind den Veranstaltern offenbar die Frauen. Sie betonen, es wären am Lauf “erfreulich viele” Frauen am Start.
Der Anteil lag bei rund 40%.
Höhentraining: Das Laufen in der Höhe
Der Aletsch-Halbmarathon führt von 1.950 Meter bis hinauf zum Bettmerhorn mit stolzen 2.650 Metern.
Mit steigender Höhe sinkt der Luftdruck und auch die Funktion der Lunge, das Blut mit Sauerstoff anzureichern.
Der Körper versucht, dieses Manko durch Steigerung von Atem- und Herzfrequenz zu kompensieren und diese Anpassung wiederum führt zu höherer Ausdauerleistung.
Nach mehreren Tagen in der Höhe vermehren sich zudem die roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff im Blut transportieren.
Dadurch gelangt mehr Sauerstoff zu den Muskeln, der Sauerstoffspeicher in der Muskulatur wird grösser, die Atemtätigkeit effektiver und der Fettstoffwechsel erhöht sich, da mehr Energie durch die Anpassung benötigt wird.
Von Höhentraining spricht man ab einer Höhe von 1.800 Metern und es verlangt in der Regel eine Mindestdauer von einer Woche, um merkliche Erfolge zu erzielen.
Weiterführendes
Alle Resultate des 36. Aletsch-Halbmarathons
(rm, pd)
(Foto: Alphaphotos)
