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Erneut im Gemeinderat
Beat Jost in Albinen im Gemeinderat zurückErneut im Gemeinderat

Beat Jost in Albinen im Gemeinderat zurück

Erneut im Gemeinderat
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In der Gemeinde Albinen kam es zum Rücktritt von Fabio Kuonen. Dies aus gesundheitlichen Gründen, wie es hieß.
Somit war Ersatz gesucht. Die kleine Gemeinde mit 184 Stimmberechtigten mußte eine Ersatzwahl einleiten.

Die Stimmbevölkerung hat sich am Sonntag dabei für einen alten Bekannten entschieden.

Mit einem deutlichem Mehr wählte sie den Alt-Gemeindepräsidenten Beat Jost.

Beat Jost kein Unbekannter

Beat Jost war bereits früher im Gemeinderat von Albinen. So war er seit dem 1. Januar 2017 Gemeindepräsident, hatte anfangs November 2021, sein Rücktrittsgesuch eingereicht.

Von gesundheitlichen Gründen war die Rede aber auch anderen Gründen: Er begründete diesen Schritt mit einer rechtzeitigen, vorausschauenden und damals möglichen Nachfolgeregelung, so damals die Gemeinde.  Damit wolle er verhindern, daß bei den Gemeinderatswahlen im Herbst 2024 nicht wieder die gleiche Situation entstehe wie 2016 und

2020, als sich niemand mehr für den Gemeinderat zur Verfügung stellen wollte.

Nun böte sich die Chance, mit einem eingearbeiteten, gefestigten Team in die nächste Verwaltungsperiode zu steigen, so Jost.

Der Staatsrat hatte damals sein Gesuch um Rücktritt jedoch abgelehnt, es gäbe keinen triftigen Grund dafür.

Beat Jost wurde zweimal in stiller Wahl zum Gemeindepräsident von Albinen gewählt. Und zweimal reichte er ein Gesuch um Demissionierung ein. Von 1997 bis 2001 gehörter er dem Großen Rat an.
Von 2008 bis 2011 war er Präsident der SP Oberwallis.

Beat Jost ist auch heute vielseitig engagiert und das neue, alte Amt als Gemeindepräsident von Albinen ist nicht das einzige Amt, das er innehat. An der Stifterversammlung vom 20. November 2024 etwa ließ er sich in den Stiftungsrat “Wasserhüs Albinen” wählen.

Auch früher war Jost bereits politisch hochaktiv. Während heute Kanalisationen überall für teure Steuergelder rückgebaut werden, setzte sich Jost bereits in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts gegen (weitere) Kanalisierungen ein. Er war somit Vorstandsmitglied des Vereins „Rottuweri“ Naters gegen die Kanalisierung des Rottens und den Bau einer Straßenbrücke in ein Wohnquartier (1990–1992). Dies, um nur ein Beispiel der vielen politischen Aktivitäten zu nennen, von denen es viele weitere gibt, wie dem Einsatz bei den Gewerkschaften, journalistische Tätigkeiten beim Blick und der Roten Anneliese.

Nun ist er abermals im Gemeinderat von Albinen. Und immerhin: Die Gemeinde muß keine neue Mail-Adresse einrichten, nur die alte Mail-Adresse abermals reaktivieren.

(pd, rm)
(Foto: Insta)

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