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Kompass / Europa begrüsst die Botschaft des Bundesrates zur Finanzierung von Reservekraftwerken
Bundesrat macht Reservekraftwerke konkretKompass / Europa begrüsst die Botschaft des Bundesrates zur Finanzierung von Reservekraftwerken

Bundesrat macht Reservekraftwerke konkret

Kompass / Europa begrüsst die Botschaft des Bundesrates zur Finanzierung von Reservekraftwerken
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Kompass / Europa begrüßt die Botschaft des Bundesrates zur Finanzierung von Reservekraftwerken. Damit greife der Bundesrat einen Ansatz auf, den Kompass bereits 2021 als realistische Lösung zur Absicherung der Schweizer Stromversorgung vorgeschlagen hat, so die Organisation, welche sich für eine gute Ko-Existenz mit der EU anstatt einer Anbindung einsetzt in einer aktuellen Medienmitteilung: 

Gesicherte, flexibel einsetzbare Reservekapazitäten sind eine notwendige Ergänzung zum Ausbau erneuerbarer Energien und stärken die Versorgungssicherheit der Schweiz. Der Bundesrat hat am 12. Juni 2026 die Botschaft über die Finanzierung von Reservekraftwerken verabschiedet. Vorgesehen ist ein Kredit von rund 2,3 Milliarden Franken für Bau und Bereitstellung neuer Anlagen, die ab ca. 2030 während 15 Jahren zur Verfügung stehen sollen.

Die Reservekraftwerke sollen in ausserordentlichen Situationen kurzfristig hohe Leistung bereitstellen und über längere Zeit Energie liefern können. Frühere Einschätzung bestätigt Kompass / Europa unterstützt diesen Schritt.

Bereits 2021 hatte Kompass darauf hingewiesen, daß die Schweiz wetterunabhängige, rasch verfügbare Reservekapazitäten benötigt, um die Versorgungssicherheit insbesondere in den Wintermonaten zu stärken. (Whitepaper „Stromsystem Schweiz–Europa“ (2021)) Versorgungssicherheit stärkt die Eigenständigkeit der Schweiz Die Botschaft des Bundesrates unterstreicht eine weitere zentrale Aussage von Kompass / Europa: Versorgungssicherheit darf nicht allein auf der Annahme beruhen, dass die Schweiz in einer Strommangellage ausreichend Strom importieren kann.

Bei einem europaweiten Versorgungsengpaß priorisiert die EU ihre eigenen Mitgliedstaaten.

Die Schweiz – ob mit oder ohne Stromabkommen – steht dabei hinten an.

Entscheidend ist nun, daß das Parlament die Vorlage zügig behandelt und die Umsetzung nicht durch langwierige Verfahren verzögert wird. Kompass / Europa wird sich weiterhin für eine Strompolitik einsetzen, die Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Eigenständigkeit miteinander verbindet.

(pd, rm)

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