
Die PSVR, die SPO und die SP-Fraktion im Großen Rat bekräftigen ihre Unterstützung für die Walliser JustizKritik an Medienkritik
Die Die PSVR, die SPO und die SP -Fraktion im Großen Rat bekräftigen ihre Unterstützung für die Walliser Justiz .
Die Parteien äußern sich aktuell in einer gemeinsamen Mitteilung zur Katastrophe von Crans-Montana, zu ihrer Auffassung zu den aktuell laufenden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und zu weiteren Punkten im Zusammenhang mit dem Drama:
„Das Drama, das sich in der Nacht vom 1. Januar in Crans -Montana ereignet hat, erschüttert das Wallis zutiefst.“
„In dieser besonders schwierigen Zeit gelten unsere Gedanken den Opfern, ihren Angehörigen, den vor Ort anwesenden Einsatzkräften sowie dem Pflegepersonal, das seither im Einsatz steht„, so die 3 Parteien, die im Einzelnen weiter Folgendes mitteilen (kursiv):
„Die Walliser Sozialdemokratie bekräftigt ihre Unterstützung für die Staatsanwaltschaft bei der Führung der Untersuchung und ist bereit, sämtliche notwendigen politischen Antworten zu prüfen, sobald die entscheidenden Fakten bekannt sind.
Das Drama, das sich in der Nacht vom 1. Januar in Crans -Montana ereignet hat, hat unseren Kanton in seltenem Ausmass getroffen und wird das Wallis noch lange prägen.
Die sozialdemokratischen Kräfte des Wallis sind in Gedanken bei den Opfern und bei allen direkt oder indirekt betroffenen Menschen sowie bei den Einsatzkräften und dem Personal in den Spitälern, deren enormer Einsatz höchsten Respekt verdient.
Die Welle der Solidarität, die das Wallis erreicht hat – sei es aus der Region selbst, aus dem Rest der Schweiz oder aus dem Ausland – verpflichtet unseren Kanton nun, diese tragischen Ereignisse vollständig aufzuklären.
Unterstützung für die Staatsanwaltschaft

Die Bevölkerung – im Wallis, in der übrigen Schweiz und auch im Ausland – richtet ihren Blick auf die kantonalen Institutionen.
Es dauerte nicht lange, bis eine Welle der Kritik aufkam, insbesondere in den Medien. In diesem Kontext bekräftigen die Walliser Sozialdemokrat:innen ihre Unterstützung für die Walliser Staatsanwaltschaft, die mit der Untersuchung betraut ist.
„Während unser Kanton sich mitten im Krisenmanagement befand, haben gewisse Medien nicht gezögert, alles Mögliche zu kritisieren“, erklärt die Präsidentin der sozialdemokratischen Fraktion im Großen Rat, Sarah Constantin. „Doch die Zeit der Justiz ist nicht die Zeit der Medien. Das Ausmaß der Tragödie erfordert eine präzise und sorgfältige Untersuchung, und wir haben heute Vertrauen in die Staatsanwaltschaft, daß sie diese Aufgabe erfüllt. Sollten bei der Untersuchung Versäumnisse festgestellt werden, setzen wir uns dafür ein, daß diese korrigiert werden. Aufgrund der aktuellen Faktenlage ist weder ein Entzug der Untersuchung noch die Ernennung außerordentlicher Staatsanwältinnen und Staatsanwälte angebracht. “
Die Politik muß handeln
Auch wenn jetzt weder Raum für Spekulationen noch für politische Hektik ist, müssen rasch Ansätze geprüft werden, damit sich eine solche Tragödie nicht wiederholt.
„Wir erwarten von der Untersuchung, daß sie mögliche Versäumnisse aufzeigt, und von der Regierung, daß sie rasch mit

Vorschlägen kommt“, erklärt der Vizepräsident der SP Oberwallis, Sebastian Werlen. „Wir werden zudem innerhalb unserer Parteien und der Fraktion prüfen, welche politischen Interventionen möglich und sinnvoll sind.“
(pd, rm)

