
Erdbeben 9 Km südlich von Zermatt direkt am MatterhornErdbeben dürfte "weiträumig verspürt" worden sein
Erneut kam es zu einem Erdbeben bei Zermatt. Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich hat 9 km südlich vom Dorf beim Matterhorn ein Erdbeben registriert.
Das Beben ereignete sich am 20. Januar 2026 um 21:21:45 Uhr (Lokalzeit).
Dies mit einer Magnitude von etwa 3.6 auf der Richterskala.
Dieses Erdbeben dürfte weiträumig verspürt worden sein, so der Erdbebendienst.
Auch in Täsch und Saas-Fee verspürt
Auch aus Täsch, das 14 Kilometer vom Epizentrum entfernt ist und aus Saas-Fee, das um die 23 Kilometer weit weg liegt gingen Meldungen ein, daß das Erdbeben verspürt worden sei. Dies ist auch auf der Detail-Karte des Schweizerischen Erdbebendienstes erkennbar, die zusätzlich veröffentlicht wurde.
Karte zeigt: Epizentrum nahe beim Matterhorn
Interessant zu sehen hierbei ist, daß das Epizentrum nahe am Matterhorn lag, dem prominenten Berg, der auf der Grenze zwischen Italien und der Schweiz liegt. Gebebt hat quasi das Matterhorn, wenn man so will.
- Der Gipfel (4.478 m) liegt genau auf der Staatsgrenze zwischen den beiden Ländern.
- Die markante Nord-, Ost- und Westwand (die klassische Ansicht, wie man das Matterhorn meist kennt – z. B. von Zermatt aus) liegen auf schweizerischem Gebiet (Kanton Wallis).
- Die Südwand (die steilere, terrassierte Seite) liegt auf italienischem Gebiet (Aostatal / Valle d’Aosta).
Zermatt-Immobilien nicht in Gefahr
Auch, wenn es viele verspürt haben, müssen Immobilien-Besitzer nichts befürchten.
Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten, so der Schweizerische Erdbebendienst der ETH.
(rm, pd)


