Erpressung mit Sexfotos und Sexvideos
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Man fällt einer attraktiven Person ins Auge und beginnt, mit dieser über eine Kontakt-Webseite oder über ein soziales Netzwerk zu flirten. Durch das scheinbare Vertrauensverhältnis zögern die späteren Opfer oftmals nicht, sich im Rahmen eines Videochats vor der Kamera auszuziehen.
Sobald den Personen aber klar wird, dass es sich beim angeblichen Dating-Partner um einen Erpresser handelt, ist es jedoch bereits zu spät.
Die Täter haben die Handlungen ohne das Wissen ihrer Opfer aufgezeichnet. Die Erpresser zögern in der Folge nicht, hohe Geldsummen zu verlangen, damit ihre Taten nicht an ihre Freunde im Internet veröffentlicht werden.
Den Opfern fällt es schwer, das Mißgeschick der Polizei zu melden, da Sie sich schämen. Doch was kann man in einer solchen Situation tun? Die Kantonspolizei gibt Ihnen einige Tipps.
In der Vergangenheit konnten die von einer solchen Affäre betroffenen Walliser Bürger eine kantonale heiße Leitung kontaktieren oder die Webseite www.prepose-vs.ch besuchen.
Die im Jahre 2015 vom kantonalen Datenschutzbeauftragten lancierte Webseite wurde jedoch in der Zwischenzeit deaktiviert und wird nicht mehr betrieben, so die Kantonspolizei Wallis, die Opfern von Sex-Erpressungen mit Fotos und Videos folgendes rät: