François Seppey zu einem neuen Kapital bei der HES-SOVerbindungen als Basis für die Zukunft
Von François Seppey, Direktor HES-SO Valais-Wallis
Mit der Lancierung ihres strategischen Entwicklungsplans schlug die HES-SO Valais-Wallis 2025 ein neues Kapitel ihrer Geschichte auf. In einem von stetigem Wandel geprägten akademischen, technologischen und gesellschaftlichen Umfeld zeigt sich unsere Institution mehr denn je von der Überzeugung geleitet, dass Verbindungen die Grundlage für Fortschritt bilden: zwischen Disziplinen, zur Praxis, zum regionalen Umfeld sowie zur akademischen Gemeinschaft und zur Gesellschaft. Diese Beziehungsdynamik ist das Fundament unserer Innovationskraft, unserer kantonalen Verankerung und unserer Weltoffenheit.
Als Ehrengast der 65. Foire du Valais feierte die HES-SO Valais-Wallis ihr 10-jähriges Jubiläum als autonome, öffentlich-rechtliche Einrichtung sowie das 50-jährige Jubiläum der Ausbildung in Sozialer Arbeit. Mit ihrem Auftritt unterstrich sie die tiefe Verwurzelung unserer Institution im Wallis. Das Thema der Verbindung, der rote Faden dieser Präsenz an der Foire du Valais, brachte nicht nur unsere Verbundenheit mit dem Kanton und seiner Bevölkerung zum Ausdruck, sondern auch unseren konstanten Willen, Brücken zwischen Lehre, Forschung und Gesellschaft zu schlagen. Zehn Jahre nach Erlangung unserer Autonomie wird der bisher zurückgelegte Weg besonders deutlich sichtbar.
In der Lehre zeigt sich diese Verbindung in der Nähe zur beruflichen Praxis und deren Bedürfnissen. Ein eindrückliches Beispiel dafür boten die Veranstaltungen zum 50‑jährigen Jubiläum der Ausbildung in Sozialer Arbeit im Wallis. Sie würdigten die Pionierinnen und Pioniere, die tragfähige Partnerschaften mit den sozialen Akteuren aufbauten und damit die Grundlagen für eine Ausbildung legten, die bis heute tief in der Realität des Kantons verankert ist.
Auch Forschung und Innovation folgen dieser Logik der Vernetzung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit gewinnt laufend an Bedeutung, ebenso wie Partnerschaften mit Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Projekt RISK-S: Sechs Forschungsinstitute aus vier verschiedenen Fachbereichen bündeln darin ihre Kompetenzen zum integralen Risikomanagement von Naturgefahren.
Parallel dazu setzen die neuen Campusprojekte wichtige Akzente für unsere Zukunft. Sie schaffen Infrastrukturen, die den Ambitionen unserer akademischen Gemeinschaft gerecht werden, vor allem aber auch Orte schaffen, an denen Menschen zusammenkommen, Ideen wachsen und gemeinsame Initiativen ihren Anfang nehmen.
Der strategische Entwicklungsplan 2025-2028 verfolgt dieses Ziel, bestehende Verbindungen zu stärken und neue zu knüpfen, zwischen den Hochschulen, mit wirtschaftlichen und institutionellen Partnern sowie mit anderen Bildungsinstitutionen im Wallis, in der Schweiz und im Ausland. Angesichts des raschen Wandels sind starke und lebendige Netzwerke entscheidend für Relevanz, Flexibilität und Innovationsfähigkeit.
Der vorliegende Jahresbericht vermittelt einen Einblick in die Projekte, Initiativen und Erfolge, die das vergangene Jahr geprägt haben.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen Mitarbeitenden der HES-SO Valais-Wallis meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Mit Professionalität, Kreativität und gelebter Zusammenarbeit festigen sie Tag für Tag die Verbindungen, die die Stärke unserer Institution ausmachen.
(pd, rm)
(Foto: HES-SO)
