Fusion von Huntsman und Olin mit Auswirkungen in MontheyUnia Wallis erinnert an soziale Verantwortung
Die Chemiekonzerne Huntsman Corporation und Olin Corporation haben am 16. Juni 2026 eine Fusion per Aktientausch angekündigt. Das kombinierte Unternehmen soll OlinHuntsman heißen und einen Jahresumsatz von rund 12,5 Milliarden US-Dollar erzielen. Die Unia Wallis fordert klare soziale Garantien für die Beschäftigten am Standort Monthey. Die Gewerkschaft schreibt zur Fusion Folgendes:
Nach der Ankündigung von Huntsman und Olin, die beiden Unternehmen im ersten Halbjahr 2027 fusionieren zu lassen, fordert die Unia klare Garantien für den Erhalt aller Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen.
Die Beschäftigten in Monthey haben durch ihr Engagement und ihr Wissen maßgeblich zur Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Aktivitäten von Huntsman beigetragen. Es wäre daher inakzeptabel, wenn diese Transaktion zu Lasten der Arbeitsplätze, der Arbeitsbedingungen und der sozialen Rechte ginge.
Daher fordert die Gewerkschaft Unia von den Übernehmern ausdrücklich:
– Die vollständige Erhaltung aller Arbeitsplätze ohne Stellenstreichungen oder verdeckte Verlagerungen;
– Die Garantie, daß die derzeitigen Lohn- und Vertragsbedingungen, einschließlich der erworbenen Vorteile, beibehalten werden;
Die Unia erinnert daran, dass die soziale Verantwortung eines Unternehmens nicht mit der Unterzeichnung einer finanziellen Vereinbarung endet. Die neue Gesellschaft OlinHuntsman Corporation muss sich verpflichten, diese Anforderungen einzuhalten und unverzüglich einen transparenten und konstruktiven sozialen Dialog mit den Personalvertretungen aufzunehmen.
Die Beschäftigten sind keine Variable zur finanziellen Anpassung!
(pd, rm)
(Archivbild: Unia)
