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"Der Klimaschutz muss im Grossen Rat verteidigt werden"
Grüne Wallis zur November-Session"Der Klimaschutz muss im Grossen Rat verteidigt werden"

Grüne Wallis zur November-Session

"Der Klimaschutz muss im Grossen Rat verteidigt werden"
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Sessionen des Großen Rats sind Zeiten, in denen wichtige Entscheide getroffen werden, die sich auch das gesamte gesellschaftliche und zukünftige Leben auswirken. Die Grünen Wallis berichten über die November-Session aus ihrer Sicht. 

Sie stimmen in der Novembersession für das Budget 2026. Die Fraktion fordert aber mehrere Anpassungen, damit das Budget wirklich den klimatischen Herausforderungen gerecht wird.

Während der Bundesrat vor der Beschleunigung des Klimawandels und der Anfälligkeit der Alpen warnt, fehlen im kantonalen Budget die nötigen Gelder für Prävention und Anpassung an den Klimawandel fast ganz.

Die Grünen werden im Dezember mehrere Anpassungen verlangen, so die Partei:

  • Unterstützung von Gemeinden und KMU für Prävention des Klimawandels.
  • Die Verlängerung der Finanzierung für Herdenschutzmaßnahmen.
  • Die Verstärkung des Personals zum Schutz der Oberflächengewässer in der Dienststelle für Umwelt.
  • Eine bessere Prävention im Bereich der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Die Situation erfordert nicht nur Haushaltsdisziplin, sondern auch Weitsicht, Prävention und Antizipation angesichts der Umwälzungen, die unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft und unser Lebensraum betreffen.“, so Emmanuel Revaz, Fraktionschef der Grünen

Unterstützung für Regionalparks

Der Große Rat hat die Programmvereinbarungen „Landschaften 2025-2028“ und die damit einhergehenden finanzielle Beteiligung des Staates Wallis an den regionalen Naturpärke Binntal, Pfyn-Finges, Vallée du Trient einstimmig genehmigt.

„Der Abschluß der Programmvereinbarungen ist ein unerlässliches und grundlegendes Element, um den Fortbestand der Walliser Pärke zu sichern, die sich in den letzten Jahren als wichtige Akteure unseres Tourismus und unserer Wirtschaft etabliert haben“, so Serge Darbellay, Abgeordneter der Grünen.

„Was wir bedauern…“

Unter der Rubrik „Was wir bedauern … “ führt die Partei folgendes an:

Der Große Rat habe die von Maude Kessi-Praz (grüne Großrätin in der letzten Legislatur) mitunterzeichnete Motion abgelehnt, die eine Überwachung der Ausgleichsflächen zum Ziel hatte. Diese fehlende Kontrolle verschwende Ressourcen und Zeit und schwächt den Schutz unserer natürlichen Lebensräume. „Wir bedauern die Ablehnung und danken der Abgeordneten für ihre Arbeit“, so die Grünen Wallis.

(pd, rm)

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