Irankrieg: Diplomatie gefragt, Neutralität von grosser BedeutungSich im Irankrieg für Deeskalation engagieren
Von Marianne Bürkli
Die Schweizer Diplomatie arbeitet im Irankrieg intensiv an der Deeskalation der Kriegshandlungen. Es ist eine Herkulesaufgabe. Für Frieden muss jeder Strohhalm ergriffen werden, denn Krieg ist das Allerschlimmste, was es gibt. Welches Land ist besser geeignet für diese wichtige Friedensarbeit als die Schweiz.
Die Schweiz ist vertrauenswürdig, zuverlässig, nicht hinterhältig, hat nie Machtpolitik betrieben und geniesst deshalb weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Schon wegen der immanent wichtigen Arbeit des Roten Kreuzes, des IKRK.
Auch Botschafter Bangerter aus Teheran arbeitete mehrere Jahre für das IKRK. Er weiss, was Krieg bedeutet und wie wichtig eine neutrale Haltung ist. Die Mitarbeiter des IKRK helfen allen Menschen unabhängig ihrer Staatszugehörigkeit, Religion und Hautfarbe.
Die Neutralität ist ein wertvolles Gut. Das sollte man nie dem Zeitgeist, wankelmütigen Politikern und dem allgemeinen Druck aus dem Ausland opfern. Deshalb ist es so wichtig, dass die Schweiz ihre Neutralität bewahrt und in der Verfassung verankert.
Michael Graber zum Thema Neutralität Schweiz"Die Schweiz ist kein neutrales Land mehr"
