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Mehr Rothirsche und Gämsen erlegt
Jagd Wallis: Bilanz der Hochjagd 2026Mehr Rothirsche und Gämsen erlegt

Jagd Wallis: Bilanz der Hochjagd 2026

Mehr Rothirsche und Gämsen erlegt
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Die Ergebnisse der Hochjagd 2026 im Wallis zeigen eine Zunahme bei den Rothirschabschüssen (1607 gegenüber 1427 im Jahr 2025) und eine leichte Zunahme bei den Gamsabschüssen (1617 gegenüber 1537 im Jahr 2025).

Diese Ergebnisse sind zufriedenstellend und entsprechen den Erwartungen der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere. Eine später stattfindende Hochjagd zu Beginn der Hirschbrunft sowie die sommerliche Trockenheit haben lokal einen höheren Abschuß von Rothirschen begünstigt. Zudem haben Jäger durch Regulierungsabschüsse in partiell und integral geschützten Gebieten von eidgenössischen Jagdbanngebieten zum Rothirschabschuss beigetragen.

Das weitestgehend schöne Wetter während der Hochjagd bot ebenfalls günstige Bedingungen für die Bejagung der Gämse im Hochgebirge.

Die Abschußzahlen bei den Rehgeißen sind praktisch gleich wie im Jahr 2025. Während der Hochjagd 2026, die vom 21. September bis 03. Oktober dauerte, wurden im Kanton Wallis 1607 Rothirsche erlegt (gegenüber 1427 im Jahr 2025), davon 150 durch Regulierungsabschüsse in eidgenössischen Jagdbanngebieten, so die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere.

Rothirschabschüsse und Zusatzabschüsse

Trotzdem wurde die kantonale Abschußplanung von 1700 Rothirschen nicht ganz erreicht. In Problemgebieten im Zusammenhang mit der Waldverjüngung und Wildschäden werden deshalb noch Zusatzabschüsse durch die professionelle Wildhut vorgenommen, eine Nachjagd ist nicht erforderlich.

Schutz des Gamsbestandes

Um den Gamsbestand, welcher regional durch die starke Präsenz von Grossraubtieren (Wolf und Luchs) bedroht wird, zu erhalten, blieben die 2,5-jährigen Gämsen und weiblichen Jährlinge wie im Vorjahr verstärkt geschützt. Für die diesjährige Hochjagd wurden zusätzlich in drei weiteren Wildräumen besondere Vorschriften mit jagdlichen Restriktionen eingeführt.

In den Wildräumen mit besonderen Vorschriften durften zudem in diesem Jahr nur noch ein adulter Gamsbock pro Jäger erlegt werden. Insgesamt wurden 1617 Gämsen erlegt, gegenüber 1537 im Jahr 2025.

Die Zunahme spricht nicht gegen die neu eingeführten Schutzbestimmungen, sondern ist dem insgesamt schöneren Wetter als im Vorjahr zuzuschreiben, welches günstige Bedingungen für die Bejagung der Gämse im Hochgebirge bot. Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere hebt das Engagement der Jäger hervor, die sich erneut aktiv an der Umsetzung des im Jahr 2025 eingeführten Gamsjagdmodells beteiligt haben.

Rehgeißen und Wildschweine

In diesem Jahr wurden außerdem 192 Rehgeißen (212 im Jahr 2025) und 11 Wildschweine (22 im Jahr 2025) erlegt.

Hochjagdpatente

Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als 2100 Hochjagdpatente ausgestellt, was in etwa der Zahl des Vorjahres entspricht.

(pd, rm)
(Foto: Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere)

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