Karl Kummer zur Landwirtschaftspolitik der Mitte OberwallisKonkrete Vorstösse für die Landwirtschaft
Von Karl Kummer
Die Mitte Oberwallis war mit zwei konkreten Vorstössen für die Landwirtschaft erfolgreich. Einerseits wurde unsere Resolution (Karl Kummer / Aron Pfammatter / Leo Ruppen) für eine Vorverschiebung des Schnittzeitpunkts angenommen.
Insbesondere in den Bergzonen hat sich die Vegetationsperiode in den letzten Jahren deutlich nach vorne verschoben.
Diese verfrühte Entwicklung der Pflanzen führt dazu, dass zum aktuell vorgesehenen Schnittzeitpunkt die Futterqualität stark vermindert ist. Bislang sträubte sich die Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft meist gegen eine Vorverlegung.
Nun soll dies geändert werden, damit die Berglandwirtschaft weiterhin ihre Mähwiesen produktiv, qualitativ und rentabel bewirtschaften kann, und zwar ohne Beeinträchtigung der Biodiversität. Ausserdem forderte die Mitte Oberwallis (Karl Kummer / Aron Pfammatter) mit einem angenommenen Postulat eine effektive Offenhaltung von Weideflächen gegen die Vergandung und Verbuschung.
Konkret soll auf maschinell nicht zugänglichen Weiden die Bewilligungspflicht für das Verbrennen von natürlichen Abfällen für die Monate Februar-März aufzuheben. Vorgeschlagen wird eine maximale Brandfläche von vier bis fünf m2 zum Verbrennen der Äste etc. mit telefonischer Anmeldung bei der örtlichen Feuerwehr.
Es entsteht dadurch ein Mehrwert für die Landwirtschaft und das Landschaftsbild sowie eine konkrete Unterstützung im Kampf gegen die Vergandung und Verbuschung sowie gegen Parasiten wie Zecken. Und dies alles ohne eine kantonale Kostenbeteiligung.
Karl Kummer ist Großratssuppleant für die Mitte Oberwallis Naters-Mund-Birgisch-Blatten, Vorstandsmitglied Eringer Viehzuchtgenossenschaft Visp-Brig, Jurymitglied Schweizerische Eringerviehzuchtverband und Mitglied Alpkomission Burgerschaft Naters Alpe Lüsga, Revisor Mitte Naters, Außendienstmitarbeiter, Nebenerwerbslandwirt
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(pd, rm)
(Foto: Mitte Oberwallis)
