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Einsatz neuer Technologie birgt anfangs immer auch unbekannte Risiken
Kommentar zum tragischen Todesfall beim Spitalzentrum OberwallisEinsatz neuer Technologie birgt anfangs immer auch unbekannte Risiken

Kommentar zum tragischen Todesfall beim Spitalzentrum Oberwallis

Einsatz neuer Technologie birgt anfangs immer auch unbekannte Risiken
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Zahlreiche Studien zeigen, daß mit robotergestützter Technologie “Komplikationsraten reduziert, Spitalaufenthalte verkürzt und Behandlungsergebnisse verbessert werden können”, so das Spital Wallis bei Einführung. Und veröffentlichte im April einen Beitrag, in dem es hieß: „Für eine periphere Region wie das Wallis ist es entscheidend, dass die Bevölkerung Zugang zu derselben medizinischen Qualität hat wie in großen Zentren.“

Genauso wie KI im digitalen Bereich bei Recherchen oder Auswertungen aber auch im medizinischen Bereich wird zweifelsohne die Roboter-Technik bei Operationen sich zunehmend zu einem Segen entwickeln. Doch bei der Einführung neuer Technologien kommt es auch immer zu Schwierigkeiten. Sogenannten Anfangsschwierigkeiten oder auch Fehlanwendungen.

Auch im Journalismus kommen “Roboter” zunehmend zum Einsatz, so schrieb SRF bereits von “Roboter-Journalismus”. Das Konsumentenmagazin Saldo berichtete über eine Untersuchung von KI bei Nachrichten-Recherche: “45 Prozent der über 3000 Antworten auf 30 Fragen zu aktuellen Ereignissen enthielten mindestens einen Fehler.” Auch das Bakom befaßte sich mit der neuen Technologie und schrieb: Die Schweizer Medien- und Kommunikationslandschaft unterliegt derzeit einem tiefgreifenden strukturellen Veränderungsprozeß”.

Daß man neue Technologie nicht einfach schwupp-di-wupp einsetzen kann, durften so auch zahlreiche Journalisten erleben, die sich erstmals mit KI in den letzten Jahren auseinandersetzten. Man mußte und muß wissen, wie und wo man KI einsetzen kann und wo nicht. Etwa bei Recherchen, aber man muß alles manuell überprüfen, man kann KI nicht freie Hand lassen. Bei Auswertungen von Zahlen und Daten hingegen ist KI äußerst gut. So oder so kann aber KI nur Hilfsmittel sein und noch nicht selbstständig Artikel schreiben, die der Qualität genügen und bedarf der Kontrolle und fachgerechter Anwendung.

Und so kann es vorstellbar sein, daß bei der Bedienung des neuen robotergestützten Systems etwas schiefgelaufen sein könnte.

Das wird nun die Staatsanwaltschaft Wallis zu untersuchen haben, was im tragischen Todesfall passiert ist.

Und ob es vermeidbar gewesen wäre, also sich um einen Anwendungsfehler handelte.

Und insofern ist es wichtig, daß im tragischen Fall eine Obduktion vorgenommen und eine Untersuchung seitens der Staatsanwaltschaft Wallis geführt wird.

Roboterassistierte Chirurgie im Spital WallisDa-Vinci-Operationssystem angeschafft

(pd, rm)

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