Mitte Brig bereit für die Zukunft – Matthäus Schinner Nachfolger von Roland KuonenDie Mitte Bezirk Brig modernisiert ihre Strukturen und steht unter neuer Führung
Die Mitte Bezirk Brig blickte an ihrer Mitgliederversammlung vom 7. Oktober 2026 in der Zunftstube Glis auf die Erfolge der letzten Jahre zurück. Mit neuen Statuten und Matthäus Schinner als neuem Präsidenten stellte die Partei die Weichen für die kommenden Jahre.
Mit den neuen Statuten vereinfacht die Bezirkspartei ihre Organisation, wird flexibler und stärkt die Zusammenarbeit mit der Kantonalpartei. Ein Vorstand mit einem Ausschuss ersetzt die bisherige Aufteilung in Vorstand und Präsidium.
Jede Ortschaft und Parteigruppierung im Bezirk ist unverändert mit mindestes einem Vertreter/einer Vertreterin im Vorstand vertreten.
Zum neuen Präsidenten wählte die Versammlung Matthäus Schinner. Als künftige Schwerpunkte nannte er die Förderung der Zusammenarbeit innerhalb der Parteistrukturen, den Ausbau der Mitgliederbasis, sowie das Halten der starken Vertretung im Bundesparlament und im Grossen Rat.
Schinner übernimmt das Amt von Roland Kuonen, dem die Partei für seinen grossen Einsatz und die engagierte Führung herzlich dankte.
In seiner Amtszeit gewann die Bezirkspartei bei den kantonalen Wahlen 2021 und 2025 jeweils einen Sitz im Grossrat dazu und steigerte den Wähleranteil um über 11 % auf über 47 %. Die Mitgliederwahl stieg um über 25 %. Auch allen weiteren ausscheidenden Vorstandsmitgliedern wurde für die geleistete Arbeit bestens gedankt.
Ein besonderer Abschied galt Eggerberg, das mit der Gemeindefusion den Bezirk Brig verlässt. Die Partei bedankte sich für die langjährige Treue und die gute Zusammenarbeit.
Politische Akzente setzten die Reden von Philipp Matthias Bregy, Präsident Die Mitte Schweiz, Ständerat Beat Rieder und Urs Juon, Präsident Die Mitte Oberwallis. Aron Pfammatter, Fraktionschef Die Mitte Oberwallis, berichtete über die politische Tätigkeit im Kantonsparlament.
(pd)
(Foto: Aron Pfammatter, Matthäus Schinner, Philipp Matthias Bregy, Roland Kuonen, Urs Juon)


