Neue Nutzung in Blatten: Fruchtbare Ackerflächen und ein SeeGlück im Unglück: Es sprießt bereits Klee
Die Natur sprießt, Fachleute freuen sind. Im Schuttkegel von Blatten wachsen bereits Platterbsen, weißer Steinklee, Hornklee und viele anderen Pflanzen.
Glück im Unglück: Blatten hat nicht nur einen See bekommen durch den schlimmen Bergsturz, sondern auch neue Ackerflächen scheinen zu entstehen. So arbeiten Fachleute an neuem Weideland und führen bereits Tests durch. Schon diesen Herbst könnten auf ersten Flächen sogar Schafe weiden, so das Portal Pomona.
«Mein Bauchgefühl sagt mir, daß 60 Hektar realistisch sind»,so Manfred Bötsch gegenüber dem Portal. Der 71-Jährige war von 2000 bis 2011 Beamter und Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft. 75 Hektar wurden zerstört, schon nach jetzigen Schätzungen wäre also das meiste Agrarland bald wieder nutzbar.
«Ich wollte was tun, schrieb eine E-Mail an die Gemeinde.» Nun ist er in der Aufbaukommission das Ressort Landwirtschaft und Forst.
Der Bergsturz von Blatten verursachte über 250 Millionen Schaden, aber alles scheint gedeckt, teils durch Spenden, teils durch Versicherungsgelder und teils durch Steuergelder.
(rm)
