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Vernetzung über die Sprachgrenze hinaus
Sitten: Oberwalliser Berggemeinden mischen bei Großratssuppe mitVernetzung über die Sprachgrenze hinaus

Sitten: Oberwalliser Berggemeinden mischen bei Großratssuppe mit

Vernetzung über die Sprachgrenze hinaus
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Den Vorteil des Kantons, die zwei Sprachen und zwei Kulturen, sollte man nutzen. Der Meinung ist offenbar auch das NOB. Das Netzwerk Walliser Berggemeinden traf sich mit seinem Unterwalliser Pendant. Und auch mit den Großräten beider Kantonsteile.

Zum Ende der Märzsession trafen sich die Walliser Parlamentarier am vergangenen Freitag in Les Illes bei Sitten zum gemeinsamen Suppenessen. Die Berggemeinden beider Kantonsteile übernahmen dabei die Gastgeberrolle, berichtet das Netzwerk.

Bei der zum Ende der Märzsession des Walliser Großen Rats durgeführten Großratssuppe schlüpften der Groupement de la population de montagne du Valais romand (GPMVR) und das Netzwerk Oberwalliser Berggemeinden (NOB) gemeinsam in die Rolle der Gastgeber.

Am Anlaß nahmen alle fünf Staatsräte und zahlreiche Abgeordnete aller Parteien teil – insgesamt waren über 100 Personen vor Ort.

Den Fotos nach zu urteilen war es eher ein Großratswein als eine Großratssuppe.
Den Fotos nach zu urteilen war es eher ein Großratswein als eine Großratssuppe…

Lockere Atmosphäre

In lockerer Atmosphäre richteten Staatsratspräsident Mathias Reynard, Grossratspräsidentin Patricia Constantin sowie Joachim Rausis von GPMVR und Sebastian Arnold von NOB ihre Worte an die versammelten Parlamentarierinnen und Parlamentarier.

Vernetzung mit Kantonsparlament im Fokus

«Der Anlaß bot das passende Ambiente, um die schwer verdaubaren politischen Geschäfte für einmal auf etwas andere Art und Weise zu diskutieren», erklärte Sebastian Arnold, Gemeindepräsident von Simplon und NOB-Vorsitzender, scherzend.

Bei der Großratssuppe hatten die Walliser Berggemeinden die Möglichkeit, die Themen des Berggebiets aufs politische Parkett zu tragen und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen NOB und GPMVR weiter zu stärken. Dazu betonte Arnold: «Wir wollen unsere Interessen gemeinsam und mit dem Unterwallis abgestimmt vertreten.»

Das ist das NOB Mit dem Netzwerk der Oberwalliser Berggemeinden (NOB) wollen 43 Oberwalliser Gemeinden ihre spezifischen Interessen besser vertreten und den Austausch untereinander fördern.

Das Netzwerk ist als loser Verbund organisiert. Oberstes Organ bildet die Konferenz der Mitgliedsgemeinden, während ein 7- köpfiger Ausschuß für die Strategie und die Themenbearbeitung verantwortlich ist.

Neu gewählter NOB-Vorsitzender Sebastian Arnold
Neu gewählter NOB-Vorsitzender Sebastian Arnold

Sebastian Arnold gewählt

Das Netzwerk der Oberwalliser Berggemeinden hat an der Konferenz 2023 den Simpiler Gemeindepräsidenten Sebastian Arnold zum Vorsitzenden gewählt.

Auf administrativer Ebene wird das Netzwerk vom Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis (RWO) unterstützt. Weitere Infos gibt es hier: www.nob.swiss

(pd, rm)
(Fotos: zVg)

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