Olivier Imboden zum Thema Transparenz bei StaatsangestelltenDienstchefs und Adjunkte müssen ihre Interessenbindungen offenlegen
Von Olivier Imboden
Es geht um Transparenz. Es geht um Vertrauen. Das Thema betrifft nicht beliebige Angestellte. Es sind Personen mit erheblicher Entscheidungskompetenz.
Staatsangestellte, die Projekte prägen, Verfahren steuern und Einfluss ausüben. Oft haben sie mehr Einfluss als einzelne Parlamentarier oder gar die Staatsräte.
Wer Verantwortung trägt, muss auch bereit sein, diese Verantwortung offenzulegen. Das gilt für Parlamentarier und Staatsräte. Und das gilt nun genauso für die oberste Verwaltung.
Dabei ging es nicht um eine Detailfrage. Es ging um ein Grundprinzip: Transparenz ist keine Option. Transparenz ist eine Voraussetzung. Und Transparenz schafft Vertrauen.
Die Motion der Mitte Oberwallis (Olivier Imboden / Aron Pfammatter) wurde mit 94 zu 33 Stimmen klar angenommen.
Erstaunlicherweise waren gerade diejenigen Fraktionen dagegen, die sich stets auf Transparenz berufen, nämlich die Linken und die Neo.
Olivier Imboden ist Grossrat für die Mitte Oberwallis für den Bezirk Visp, im Präsidium der Mitte Oberwallis, Mitglied der Kommission EBKS, VRP Imboden-Gruppe, Open Air Gampel AG, Visionsrat Schnydär, Rotary Brig
