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5 Verdächtige festgenommen – Deliktsgut sichergestellt
Sion: Einbruchdiebstahl in Waffengeschäft5 Verdächtige festgenommen – Deliktsgut sichergestellt

Sion: Einbruchdiebstahl in Waffengeschäft

5 Verdächtige festgenommen – Deliktsgut sichergestellt
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Am 18. Juni 2026 wurde in einem Waffengeschäft im Mittelwallis ein Einbruchdiebstahl mittels Sprengstoff verübt. Das von der Kantonspolizei eingerichtete umfangreiche Dispositiv ermöglichte es, die mutmasslichen Täter festzunehmen und das Deliktsgut sicherzustellen.

Am Donnerstagmorgen, kurz nach 5.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Wallis über einen Einbruch in ein Waffengeschäft in Sitten informiert.

Sprengstoff eingesetzt

Die Täter brachen die Haupteingangstür mutmaßlich mittels Sprengstoffs auf, entwendeten das Deliktsgut und verließen den Tatort anschließend in einem in Frankreich immatrikulierten Fahrzeug.

Täter durchbrachen Polizeisperre

Die Kantonspolizei Wallis leitete umgehend eine großangelegte Fahndung ein, in Zusammenarbeit mit der Police Régionale des Villes du Centre (PRVC), dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie der Stadtpolizei Martinach. Die rasch lokalisierten Täter setzten ihre Flucht in Richtung Unterwallis fort, wo sie eine Polizeisperre durchbrachen.

Dank des eingerichteten Polizeidispositivs konnte das Fahrzeug in der Region Martinach gestoppt werden. Zwei Insaßen wurden umgehend festgenommen. Drei weitere Personen flüchteten zu Fuß und nahmen einen Teil des Deliktsguts mit. Sie wurden kurz darauf ebenfalls festgenommen.

Täter aus dem Ausland

Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um vier Männer französischer Staatsangehörigkeit sowie einen Mann portugiesischer Staatsangehörigkeit im Alter von 17 bis 24 Jahren. Sie wurden in Untersuchungshaft gesetzt.

Die Bundesanwaltschaft sowie das Jugendgericht des Kantons Wallis haben eine Untersuchung eingeleitet.

Sondereinheit zusammen mit dem Bundesamt für Polizei eingerichtet

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) koordiniert die Ermittlungen fortan in Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Ermittlungs-Sondereinheit bestehend aus Fedpol und den Kantonspolizeien, um allfällige Zusammenhänge mit ähnlichen Fällen zu klären.

Es wird daran erinnert, daß für die festgenommenen Personen bis zum Abschluß des Verfahrens die Unschuldsvermutung gilt, betont die Kantonspolizei Wallis politisch korrekt ausdrücklich, obwohl sie gar keine Angaben zu den Verhafteten gegeben hat.

Weitere Informationen zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen werden weder durch das Jugendgericht noch durch die zuständige Staatsanwaltschaft bekanntgegeben, so geht es weiter.

(pd, rm)
(Foto: Kapo VS)

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