Sitten: Einbruchdiebstahl in ein Waffengeschäft7 Festnahmen von Personen aus Frankreich +++ Großteil der Beute sichergestellt
In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli kam es zu einem Einbruchdiebstahl in einem Waffengeschäft im Zentralwallis. Dank des umfangreichen Einsatzes der Kantonspolizei konnten fünf mutmaßliche Täter sowie zwei Komplizen festgenommen und ein Großteil der Beute sichergestellt werden.
Letzte Nacht, kurz vor Mitternacht, wurde in einem Waffengeschäft in Sitten ein Einbruch verübt. Nachdem die Täter die Eingangstür aufgebrochen hatten, erbeuteten sie das Deliktsgut und flohen anschliessend mit einem in Frankreich zugelassenen Fahrzeug.
Die Walliser Kantonspolizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, in Zusammenarbeit mit der Waadtländer Kantonspolizei, den Stadtpolizeien von Monthey und Martigny, der Regionalpolizei PRVC (Police Régionale des Villes du Centre), dem Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZG), den Hundestaffeln des Wallis und des Waadtlands sowie mit Unterstützung von Drohnen und einem Super-Puma-Hubschrauber der Armee, der mit einem Nachtsicht- und Wärmebildsystem (FLIR) ausgestattet war.
Die mutmaßlichen Täter wurden kurz nach der Tat ausfindig gemacht, setzten jedoch ihre Flucht in Richtung Unterwallis fort, wo sie eine Polizeisperre durchbrachen. Anschließend ließen sie ihr Fahrzeug auf dem Gebiet der Gemeinde Vérossaz zurück. Zwei Insaßen konnten rasch festgenommen werden. Die drei anderen setzten ihre Flucht zu Fuß fort, wurden jedoch kurz darauf zusammen mit zwei Komplizen festgenommen.
Bei den sieben festgenommenen mutmaßlichen Tätern handelt es sich um französische Staatsangehörige im Alter von 16 bis 31 Jahren. Sie werden alle nach Abschluß ihrer Vernehmung im Interesse der Ermittlungen in Untersuchungshaft genommen.
Kapo Wallis ganz politisch korrekt
Die Staatsanwaltschaft sowie das Jugendgericht des Kantons Wallis haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es sei daran erinnert, daß für die Festgenommenen bis zum Abschluß des Gerichtsverfahrens die Unschuldsvermutung gilt, betont die Kantonspolizei Wallis.
Weder das Jugendgericht noch die zuständige Staatsanwaltschaft werden weitere Informationen zum aktuellen Stand der Ermittlungen bekanntgeben, so betont die Kapo Wallis weiter.
(pd, rm)


