Home Aktuelles, Nachrichten Wallis SP Oberwallis übt Kritik an Beitrag auf Pomona / Walliser Bote
"AKWs nur für Aktionäre! Wie kürzlich in dieser Zeitung zu lesen war, erklärt eine Axpo-Studie «Dachsolaranlagen» zur teuersten Stromtechnologie der Schweiz und bestätigt so manche Stammtisch-Parole über PV-Anlagen. Doch: Das sind Fakenews! Die Vergleichszahlen für neue AKWs stammen aus den USA – einem Land mit massiven staatlichen Atomsubventionen. Dabei hat SVP-Bundesrat Rösti im Ständerat selbst eingestanden, dass neue AKWs ohne massive staatliche Förderung nicht finanzierbar sind. Kein einziges neues AKW in Europa wurde ohne Milliarden an Kosten gebaut – selbstverständlich nicht aus dem Topf der Energielobby, sondern von uns Steuerzahler:innen. Und die Rechnung ist noch längst nicht fertig: Noch nie wurde ein kommerzielles Grosskraftwerk erfolgreich zurückgebaut. Auch diese Kosten müssten in den Preis pro Kilowattstunde einfliessen. Hinzu kommt das ungelöste Problem der Atommüll-Tiefenlager. Wer finanziert das? Rechnet man all diese Faktoren ehrlich mit ein, ist Strom aus neuen AKWs die mit Abstand teuerste Stromtechnologie der Welt. Auf der anderen Seite amortisieren sich Dachsolaranlagen heute in acht bis zehn Jahren. Batteriespeicher sind von 1’000 auf unter 400 Franken pro Kilowattstunde gesunken. Und: Dieser Strom gehört uns Hausbesitzer:innen – nicht den Strom-Konzernen! Rösti und die Energielobby drängen trotzdem auf eine Technologie, die frühestens in 20 Jahren Strom liefern würde – ohne Lösung der Atommüllfrage und quersubventioniert mit unserem Steuergeld. Die Interessen sind klar, die Frage simpel: Für wen bauen wir die Energiezukunft der Schweiz – für die Bevölkerung oder für die Aktionäre?"
SP Oberwallis übt Kritik an Beitrag auf Pomona / Walliser Bote"AKWs nur für Aktionäre! Wie kürzlich in dieser Zeitung zu lesen war, erklärt eine Axpo-Studie «Dachsolaranlagen» zur teuersten Stromtechnologie der Schweiz und bestätigt so manche Stammtisch-Parole über PV-Anlagen. Doch: Das sind Fakenews! Die Vergleichszahlen für neue AKWs stammen aus den USA – einem Land mit massiven staatlichen Atomsubventionen. Dabei hat SVP-Bundesrat Rösti im Ständerat selbst eingestanden, dass neue AKWs ohne massive staatliche Förderung nicht finanzierbar sind. Kein einziges neues AKW in Europa wurde ohne Milliarden an Kosten gebaut – selbstverständlich nicht aus dem Topf der Energielobby, sondern von uns Steuerzahler:innen. Und die Rechnung ist noch längst nicht fertig: Noch nie wurde ein kommerzielles Grosskraftwerk erfolgreich zurückgebaut. Auch diese Kosten müssten in den Preis pro Kilowattstunde einfliessen. Hinzu kommt das ungelöste Problem der Atommüll-Tiefenlager. Wer finanziert das? Rechnet man all diese Faktoren ehrlich mit ein, ist Strom aus neuen AKWs die mit Abstand teuerste Stromtechnologie der Welt. Auf der anderen Seite amortisieren sich Dachsolaranlagen heute in acht bis zehn Jahren. Batteriespeicher sind von 1’000 auf unter 400 Franken pro Kilowattstunde gesunken. Und: Dieser Strom gehört uns Hausbesitzer:innen – nicht den Strom-Konzernen! Rösti und die Energielobby drängen trotzdem auf eine Technologie, die frühestens in 20 Jahren Strom liefern würde – ohne Lösung der Atommüllfrage und quersubventioniert mit unserem Steuergeld. Die Interessen sind klar, die Frage simpel: Für wen bauen wir die Energiezukunft der Schweiz – für die Bevölkerung oder für die Aktionäre?"

SP Oberwallis übt Kritik an Beitrag auf Pomona / Walliser Bote

"AKWs nur für Aktionäre! Wie kürzlich in dieser Zeitung zu lesen war, erklärt eine Axpo-Studie «Dachsolaranlagen» zur teuersten Stromtechnologie der Schweiz und bestätigt so manche Stammtisch-Parole über PV-Anlagen. Doch: Das sind Fakenews! Die Vergleichszahlen für neue AKWs stammen aus den USA – einem Land mit massiven staatlichen Atomsubventionen. Dabei hat SVP-Bundesrat Rösti im Ständerat selbst eingestanden, dass neue AKWs ohne massive staatliche Förderung nicht finanzierbar sind. Kein einziges neues AKW in Europa wurde ohne Milliarden an Kosten gebaut – selbstverständlich nicht aus dem Topf der Energielobby, sondern von uns Steuerzahler:innen. Und die Rechnung ist noch längst nicht fertig: Noch nie wurde ein kommerzielles Grosskraftwerk erfolgreich zurückgebaut. Auch diese Kosten müssten in den Preis pro Kilowattstunde einfliessen. Hinzu kommt das ungelöste Problem der Atommüll-Tiefenlager. Wer finanziert das? Rechnet man all diese Faktoren ehrlich mit ein, ist Strom aus neuen AKWs die mit Abstand teuerste Stromtechnologie der Welt. Auf der anderen Seite amortisieren sich Dachsolaranlagen heute in acht bis zehn Jahren. Batteriespeicher sind von 1’000 auf unter 400 Franken pro Kilowattstunde gesunken. Und: Dieser Strom gehört uns Hausbesitzer:innen – nicht den Strom-Konzernen! Rösti und die Energielobby drängen trotzdem auf eine Technologie, die frühestens in 20 Jahren Strom liefern würde – ohne Lösung der Atommüllfrage und quersubventioniert mit unserem Steuergeld. Die Interessen sind klar, die Frage simpel: Für wen bauen wir die Energiezukunft der Schweiz – für die Bevölkerung oder für die Aktionäre?"
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Die SP Oberwallis kritisiert einen Beitrag auf dem Portal Pomona und dem Walliser Boten (Print), der von Rebecca Schüpfer und|Manuela McGarrity verfaßt wurde. Die Partei schreibt dazu in einer Mitteilung: 

Wie kürzlich Zeitung zu lesen war, erklärt eine Axpo-Studie «Dachsolaranlagen» zur teuersten Stromtechnologie der Schweiz und bestätigt so manche Stammtisch-Parole über PV-Anlagen. Doch: Das sind Fakenews! Die Vergleichszahlen für neue AKWs stammen aus den USA – einem Land mit massiven staatlichen Atomsubventionen.

Dabei hat SVP-Bundesrat Rösti im Ständerat selbst eingestanden, dass neue AKWs ohne massive staatliche Förderung nicht finanzierbar sind. Kein einziges neues AKW in Europa wurde ohne Milliarden an Kosten gebaut – selbstverständlich nicht aus dem Topf der Energielobby, sondern von uns Steuerzahler:innen.

Und die Rechnung ist noch längst nicht fertig: Noch nie wurde ein kommerzielles Grosskraftwerk erfolgreich zurückgebaut. Auch diese Kosten müssten in den Preis pro Kilowattstunde einfliessen. Hinzu kommt das ungelöste Problem der Atommüll-Tiefenlager. Wer finanziert das? Rechnet man all diese Faktoren ehrlich mit ein, ist Strom aus neuen AKWs die mit Abstand teuerste Stromtechnologie der Welt.

Auf der anderen Seite amortisieren sich Dachsolaranlagen heute in acht bis zehn Jahren. Batteriespeicher sind von 1’000 auf unter 400 Franken pro Kilowattstunde gesunken. Und: Dieser Strom gehört uns Hausbesitzer:innen – nicht den Strom-Konzernen!

Rösti und die Energielobby drängen trotzdem auf eine Technologie, die frühestens in 20 Jahren Strom liefern würde – ohne Lösung der Atommüllfrage und quersubventioniert mit unserem Steuergeld. Die Interessen sind klar, die Frage simpel: Für wen bauen wir die Energiezukunft der Schweiz – für die Bevölkerung oder für die Aktionäre?

(pd, rm)
(Foto: Archivbild AKW)

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