SSE-Gruppe aus Brig nimmt strategische Gespräche mit der EPC-Gruppe aufZusammenarbeit im Bereich Sprengstoffe geplant
Die SSE-Gruppe nimmt strategische Gespräche mit der EPC-Gruppe auf, um ihre Aktivitäten im Bereich zivile Sprengstoffe zusammenzuführen
Die SSE-Gruppe gibt bekannt, dass sie in exklusive Gespräche mit der EPC-Gruppe getreten ist, um eine Zusammenführung ihrer Aktivitäten in den Bereichen zivile Sprengstoffe sowie Bohr- und Sprengarbeiten zu erreichen.
Dieser Schritt folgt der langjährigen Strategie der SSE, ihre industrielle Position zu stärken und zur Entwicklung eines führenden europäischen Akteurs in dieser Branche beizutragen. Angesichts eines Marktes, der durch steigende Anforderungen an Innovation, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit geprägt ist, stellt dieses Projekt einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung der Gruppe dar.
Das Vorhaben basiert auf der Einbringung der Aktivitäten im Bereich zivile Sprengstoffe von SSE in die EPC-Gruppe, im Gegenzug für eine strategische Beteiligung am Kapital der letzteren. Die SSE Holding behält ihre Feinchemie-Sparte (Valsynthèse SA in Gamsen), die sich weiterhin unabhängig entwickeln wird.
Dieser potenzielle Zusammenschluß stützt sich auf die starke industrielle, technologische und geografische Komplementarität der beiden Konzerne. Er würde ihre Innovationsfähigkeit stärken, ihre Marktpräsenz ausbauen und neue langfristige Wachstumsperspektiven auf globaler Ebene schaffen.
Die laufenden Gespräche ziehen keine operativen Veränderungen nach sich. Die Aktivitäten und Teams beider Unternehmen werden ihre Arbeit wie gewohnt fortsetzen, und es sind keine Auswirkungen auf die Beschäftigung zu erwarten.
Raymond Loretan, Verwaltungsratspräsident der SSE-Gruppe, erklärt: «Dieser Schritt ist eine Chance, eine neue Etappe in der Entwicklung der SSE-Gruppe einzuleiten. Er würde es uns ermöglichen, unser industrielles Know-how zu nutzen und aktiv an der europäischen Konsolidierung der Branche mitzuwirken, ohne dabei unsere Verankerung in der Schweiz aufzugeben.»
Die mögliche Umsetzung dieser Transaktion unterliegt der laufenden Prüfung sowie den üblichen Bedingungen. Die SSE wird den Markt und ihre Stakeholder über alle wesentlichen Entwicklungen informieren. Über den Abschluss der Transaktion wird frühestens im Juni dieses Jahres die Generalversammlung der Aktionäre der SSE-Gruppe abstimmen.
Da es sich um eine regulierte und überwachte Verhandlungsphase handelt, werden keine weiteren Kommentare abgegeben, so die SSE-Gruppe.
(pd, rm)
