AdBlue-Betrug und Verstöße gegen Arbeits- & Ruhezeiten10.000 Franken Buße
Am Donnerstag, 16. April 2026, kurz vor 17 Uhr, wurde ein in den Niederlanden immatrikuliertes Sattelmotorfahrzeug von Spezialisten des Kompetenzzentrums für Schwerverkehr in St-Maurice kontrolliert. Am Steuer befand sich eine 28-jährige niederländische Lenkerin.
Auf der Fahrt von Martinach in Richtung Lausanne wurde das Fahrzeug zum Kontrollzentrum in St-Maurice umgeleitet. Eingehende technische Überprüfungen ergaben eine eine Manipulation an der Programmierung des elektronischen Steuerungsmoduls (ECM). Zudem wurden mehrere Verstöße im Zusammenhang mit den Arbeits- und Ruhezeiten festgestellt.
Die Lenkerin sowie das verantwortliche Tansportunternehmen wurden bei der Dienststelle für Straßenverkehr und Schiffahrt angezeigt. Die Buße beläuft sich insgesamt auf rund 10’000 Franken. Vor der Weiterfahrt wurde das Fahrzeug wieder vorschriftsgemäß instandgesetzt
Die Kantonspolizei Wallis setzt ihre Kontrollen weiterhin entschlossen fort, um betrügerische Manipulationen an Abgasnachbehandlungssystemen zu bekämpfen. Diese Verstöße, die darauf abzielen, Emissionsvorschriften zu umgehen, stellen eine direkte Bedrohung für die Umwelt dar und führen zu unlauterem Wettbewerb gegenüber gesetzestreuen Transportunternehmen, so die Kapo VS weiter.
(pd, rm)
