
Brandfall Crans-Montana: Autorin Isabel Villalon weist auf brisante Fakten hinMehr Fragen als Antworten: Die Morettis und ihr überraschender Wohlstand
Mehr Fragen als Antworten: Die Morettis und ihr überraschender Wohlstand
Korsika: Jessica und Jacques Moretti stammen aus Korsika, auch viele Mitarbeiter rekrutierten sie von der Insel, die zwischen Italien und Frankreich im Mittelmeer liegt. Auch zahlreich Angestellte und Mitarbeiter sollen sie von der Insel rekrutiert haben.f
Geld, viel Geld: Das Paar, das nun 3 teure Anwälte, Yaël Hayat, Frau Nicola Meier und Herrn Patrick Michod, beauftragt hatte, kam die letzten Jahr auf unerklärliche Weise zu Millionen.
Die Morettis kauften etliche Immobilien. Dies ohne Kredite. Sie kaufen auch Luxusautos wie zum Beispiel einen neuen Bentley, der um die 300.000 Franken kostet.
Nun fragt sich die ganze Schweiz, die ganze Welt: woher kam das Geld?
Korsische Separatisten: Jacques Moretti soll Mitglied der separatistischen Studentenvereinigung Ghjuventù Paolina gewesen sein, so verschiedene Medien. Zu ihren aktuellen Forderungen der Organisation gehören laut einem Gespräch ihres Anführers Armand Occhioli aus dem Jahr 2022 mit France 3 namentlich „die Anerkennung des korsischen Volkes und die Freilassung politischer Gefangener“.
Die Mutter von Jacques Moretti stammt aus einer Familie, die sich sehr für die korsische Unabhängigkeitsbewegung einsetzt. 3 Onkel mütterlicherseits sind hier ebenfalls aktiv, so das Portal Watson, das weitere Verbindungen anführt.
Und schließlich zu einem weiteren Onkel von Moretti kommt, der in der Cuncolta nazionalista war, eine Partei, welche das legale Schaufenster der FLNC, einer den bewaffneten Kampf befürworteten Organistaion, in welcher François Santoni und Charles Pieri zentrale Figuren waren.
Letzterer war einer der Gründer von „La Brise de Mer“, Meeresbrise. Benannt nach dem Treffpunkt ihrer Mitglieder in der korsischen Bar „La Brise de Mer“.
La Brise de Mer: Auf genau diese kriminelle Organisation weist nun Isabel Villalon in einem Artikel hin. Hervorgegangen aus dem Terrornetzwerk der korsischen Nationalistenbewegung FLNC (Fronte di Liberazione Naziunale Corsu).
Die FLNC verfolgt das Ziel der Unabhängigkeit Korsikas und befürwortet den bewaffneten Kampf. „Deren Mitglieder wurden im Untergrund in den 1970er und 80er-Jahren von der baskischen ETA und irischen IRA-Terroristen militärisch geschult und mit Waffen ausgestattet“, berichtet Isabel Villalon.
Wikipedia: Geldwäsche sowie Hotels, Restaurants, Nachtklubs: Wer nun auf Wikipedia nachsieht, findet zwar keinen deutschen, aber einen englisch-sprachigen und einen französischsprachigen. Letzterer so lang, daß er über zirka 20 gedruckte Seiten umfaßt. Unter „Activités criminelles“ (kriminelle Aktivitäten“ folgt eine lange Liste, die mit „Blanchiment d’argent“ und „Hôtels, restaurants et boîtes de nuit“, also Geldwäsche sowie Hotels, Restaurants, Nachtklubs beginnt.
„La Brise de Mer“: Französische Behörden warnen Schweiz
Villalon schreibt weiter:
„Die Schweiz, insbesondere die französische Schweiz, erscheint dem Verbrechersyndikat als nahegelegene Versuchung. Man verübt 1990 einen spektakulären Raubüberfall auf die UBS. Die Beute von 31,9 Millionen Franken verschwindet für immer. Doch dies ist nur eine Episode. Von französischer Seite wird immer wieder darauf verwiesen: Das Verbrechersyndikat benutze die Schweiz, um ihre immensen Profite zu waschen.“
Sie schließt damit, daß sie hofft, daß die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud Ihren Beitrag liest.
„Mit der insgeheimen Hoffnung, daß Frau Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, diesen Text lesen möge und Inspiration finde, entbiete ich den Angehörigen der Brandkatastrophe in Crans-Montana unser tief empfundenes Beileid.“
Es gilt für allen Genannten die Unschuldsvermutung.
Remo Maßat

