Claude-Alain Schmidhalter wird seiner Ämter vorläufig enthobenWegen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Sébastien Rey wird Vorstand ad interim
Claude-Alain Schmidhalter wird seiner Ämter als Präsident des Organisationskomitees der FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027 in Crans-Montana sowie als Vizepräsident von Swiss-Ski temporär enthoben. Dies haben das Präsidium von Swiss-Ski sowie der WM-Vorstand entschieden.
Der WM-Vorstand wird ad interim von Vizepräsident Sébastien Rey, Vorstandsvertreter der Association des Communes de Crans-Montana, sowie von Diego Züger, Vorstandsvertreter und Co-Geschäftsführer von Swiss-Ski, angeführt.
Der Schritt erfolgt in Konsequenz einer Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis. Das laufende Strafverfahren betrifft die unternehmerische Tätigkeit von Claude-Alain Schmidhalter. Es steht in keinem Zusammenhang mit seinen Ämtern im Präsidium von Swiss-Ski und als OK-Präsident von Crans-Montana 2027. Die temporäre Massnahme gilt bis zum Vorliegen eines Urteilsspruchs des Bezirksgerichts Brig.
Claude-Alain Schmidhalter weist Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Wallis zurück
Claude-Alain Schmidhalter weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entschieden zurück und sieht der auf Ende Oktober terminierten Gerichtsverhandlung mit Zuversicht entgegen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
“Claude-Alain leistet als Vizepräsident von Swiss-Ski und WM-Vorstandsmitglied seit Jahren hervorragende und tadellose Arbeit, wofür wir ihm äußerst dankbar sind“, erklären Peter Barandun, Präsident von Swiss-Ski, und Sébastien Rey, Vizepräsident von Crans-Montana 2027, gemeinsam. “Mit diesem Schritt sollen die Integrität und Handlungsfähigkeit der beiden Organisationen gewahrt werden.”
(pd)


