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Die weisse Heimweste ist nicht mehr
EHC Visp zum Spiel gegen BellinzonaDie weisse Heimweste ist nicht mehr

EHC Visp zum Spiel gegen Bellinzona

Die weisse Heimweste ist nicht mehr
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Eine unkonzentrierte Leistung reichte diesmal nicht, um gegen aufopfernd kämpfende Tessiner nach 60 Minuten zu gewinnen. Die Verlängerung brachte mit dem 4:3 die Entscheidung, berichtet der EHC Visp:

Zu Beginn sah alles noch relativ gut und locker aus. Der EHC Visp kam zu Torchancen vermochte diese aber gegen den ehemaligen Visper Torhüter Beglieri nicht zu verwerten. Auch die erste Überzahlt brachte zunächst nichts ein. Das Powerplay sah zwar gefällig aus, aber mehr als ein Schönheitspreis gab es vorerst nicht. Erst in den letzten Sekunden der Überzahlt gelang es Stéphane Patry die Führung zu erzielen. Diese war aber mit viel Glück verbunden. Der Rückstand verunsicherte die Gäste nicht und die Visper fanden auch nicht besser ins Spiel. So musste man noch im ersten Drittel den Ausgleich hinnehmen.

Im zweiten Drittel fielen keine Tore. Akzente vermochten beide Teams wenige zu setzen. So gings ab in Schlussdrittel. Obwohl die Visper durch Sandro Forrer bereits nach 19 Sekunden in Führung gingen, änderte sich an der Spielkonstellation wenig. Der EHC Visp hatte wohl mehr vom Spiel, agierte aber vor dem gegnerischen Tor oftmals hilflos. Auch zahlreiche Überzahlsituationen vermochten daran vorerst nichts zu ändern. Als Lehmann den dritten Treffer erzielte schien das Spiel entschieden. Aber die aufmüpfigen Gäste liessen sich nicht beirren und machten Druck. Der Anschlusstreffer durch Forget – Sohn des ehemaligen Visper Skorers Dominic Forget – war nicht unverdient. Auch in der Folge waren die Visper nicht in der Lage das Spiel wieder in ihre Hände zu nehmen. Der Druck wuchs und als man 14 Sekunden vor Spielende die Scheibe nicht aus dem Drittel brachte, war es um den EHC Visp geschehen. Genau nach 59:59 fiel der Ausgleich! In der Verlängerung hatten die Visper das bessere Ende in den Händen und konnten in Überzahl den Siegtreffer erzielen.

Dieses Spiel hat gezeigt, dass die Liga enger zusammen gerückt ist und dass es keine Selbstläufer mehr gibt. Eine unkonzentrierte Leistung wie heute Abend, reicht nicht zu einem Sieg in der regulären Spielzeit. Am Samstag muss der EHC Visp wieder ein anderes Gesicht zeigen, um in der Grabenhalle gegen den HC Siders bestehen zu können.

Tore: 2x Sandro Forrer, Stéphane Patry, Nico Lehmann
Best Player: Nico Lehmann

Bilder: Astrid Schaffner
Bericht: Reto Werlen

(pd)

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