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Suva-Kliniken ziehen Zwischenbilanz
Erste Rehabilitationserfolge nach Brandereignis in Crans-MontanaSuva-Kliniken ziehen Zwischenbilanz

Erste Rehabilitationserfolge nach Brandereignis in Crans-Montana

Suva-Kliniken ziehen Zwischenbilanz
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Drei Monate nach dem tragischen Brandunglück in Crans-Montana verläuft die Versorgung der beim Brandereignis verletzten Patientinnen und Patienten weiterhin koordiniert und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden sowie Partnerorganisationen. Erste Rehabilitationserfolge zeigen zudem, dass die integrierte Versorgung – von der Akutbehandlung bis zur Rehabilitation – wirksam greift. Die Suva-Kliniken stehen im kontinuierlichen Austausch mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) und den betroffenen Kantonen sowie nationalen und internationalen Partnern.

Koordination und Zusammenarbeit bewähren sich
Die bisherigen Rückmeldungen der involvierten Stellen bestätigen, dass die Koordination der medizinischen Versorgung – von der Erstversorgung über die Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitation – insgesamt gut funktioniert. Insbesondere die zentrale Koordination durch das BABS, das Medical Board – bestehend aus Expertinnen und Experten aus Schweizer Verbrennungszentren, Rehakliniken und weiteren Fachpersonen – und die GDK sowie die enge Abstimmung mit den kantonalen Behörden und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) tragen wesentlich dazu bei, dass die Abläufe klar geregelt sind und alle Beteiligten eng und abgestimmt zusammenarbeiten. Auch zeigt sich, dass die bewährten Strukturen der interkantonalen Zusammenarbeit eine rasche und bedarfsgerechte Zuweisung der Patientinnen und Patienten ermöglicht haben.

Früher Einbezug der Rehabilitation als Erfolgsfaktor
Die Suva-Kliniken wurden frühzeitig in die Versorgungsprozesse eingebunden. Diese enge Verzahnung zwischen Akutmedizin und Rehabilitation ist ein zentraler Bestandteil der integrierten Versorgung in der Schweiz. 16 Patientinnen und Patienten konnten in den Suva-Kliniken in Sion und Bellikon vom stationären Rehabilitationsangebot profitieren und wurden bereits entlassen. Sie sind weitgehend in ihren Alltag zurückgekehrt, haben berufliche oder schulische Tätigkeiten wieder aufgenommen oder finden schrittweise in ihr gewohntes Umfeld zurück.

Diese ersten Rehabilitationserfolge unterstreichen die Bedeutung der frühzeitigen und spezialisierten Betreuung für den Weg zurück ins Leben nach diesem schweren Brandereignis. Wie Dr. Gianni R. Rossi, CEO der Suva-Kliniken, betont: «Gerade in der komplexen Unfallrehabilitation ist eine nahtlose, gut abgestimmte Zusammenarbeit entscheidend. Die ersten Rehabilitationserfolge zeigen, dass dieses Modell auch im Ereignis von Crans-Montana wirksam ist.» Die interdisziplinären, multiprofessionellen Teams der Suva-Kliniken in Sion und Bellikon sind weiterhin bereit, zusätzliche Patientinnen und Patienten aufzunehmen und eine hochspezialisierte Betreuung sicherzustellen.

Aktueller Stand und nächste Schritte
Aktuell befinden sich 8 Patientinnen und Patienten mit Verbrennungen an 50 bis 70 Prozent der Körperoberfläche in den Suva-Kliniken in intensiver Rehabilitation. Sie werden dort von den hochspezialisierten, interdisziplinären und multiprofessionellen Teams umfassend betreut. Nach heutigem Wissensstand rechnen die Suva-Kliniken in den kommenden Wochen und Monaten mit der Aufnahme von rund 16 weiteren Patientinnen und Patienten mit Verbrennungen an mehr als 70 Prozent der Körperoberfläche.

Die Rückführung von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland erfolgt weiterhin schrittweise und in enger Abstimmung mit allen beteiligten Stellen. Die Suva-Kliniken begleiten diesen Prozess aktiv und stellen sicher, dass die Rehabilitation nahtlos an die Akutbehandlung anschliesst.

Gemeinsames Ziel: bestmögliche Versorgung
Alle beteiligten Organisationen – Behörden, Spitäler und die Rehabilitation – arbeiten weiterhin eng zusammen, um eine bestmögliche Versorgung der Betroffenen und Angehörigen zu gewährleisten.

Die Suva-Kliniken danken allen Partnerorganisationen im In- und Ausland sowie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) für die engagierte und professionelle Zusammenarbeit und informieren weiterhin transparent über die nächsten Schritte.

(pd, rm)
(Archivbild: Kt. VS)

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