
FC Basel – FC SionHistorischer Sieg des FC Sion in Basel
Die Sittener reisten nach Basel zu einem der wichtigsten Duelle gegen die Basler. Nach 37 erfolglosen Auswärtsspielen im Parc Saint-Jacques in der Meisterschaft beendete der FC Sitten eine fast 30-jährige Durststrecke auf rheinischem Boden.
Der Spielbeginn war lebhaft. Die Basler dominierten und hatten mehr Ballbesitz, ohne jedoch Anthony Racioppi ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Im Gegensatz dazu zeigten sich die Walliser effizient und gingen nach einer herrlichen Flanke von Ilyas Chouaref in Führung: Rilind Nivokazi tauchte im Strafraum auf und überwand Marvin Hitz aus kurzer Distanz (25.). Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit war ausgeglichener, ohne echte Torchancen, wobei die Sittener den Ball besser halten konnten.
Die zweite Halbzeit begann nicht mit hohem Tempo. Doch nach einer Stunde legte der FC Sitten einen Gang zu und erzielte nach einer hervorragenden Mannschaftsleistung durch Josias Lukembila das 2:0. Nach diesem Treffer liessen die Walliser etwas nach und kassierten in der 71. Minute einen Elfmeter. Der Versuch wurde von Anthony Racioppi pariert.
Die Mannschaft von Didier Tholot hielt anschliessend den Kopf unten gegen die nun offensiver agierenden Basler und konnte sich bei ihrem Torhüter bedanken, der mehrere entscheidende Paraden zeigte. Am Ende feierte der FC Sitten ein weiteres Spiel ohne Gegentor und überholte seinen heutigen Gegner in der Tabelle. Ein hochverdienter vierter Platz, der einen idealen Start in diese Championship Group bedeutete.
Das nächste Spiel für die Sittener: ein Auswärtsspiel im Kybunpark in St. Gallen, gefolgt von zwei Heimspielen im Stade de Tourbillon.
(pd, rm)
(Foto: FC Basel)

