FC Sion – FC Lausanne-Sport: Ausschreitungen nach dem SpielProvkationen, Gewalt, Pyro und Sprühereien hielten Kapo Wallis auf Trab
Am Sonntag, 12. April 2026, traf der FC Sion am letzten Spieltag der Gruppenphase auf den FC Lausanne-Sport. Im Anschluß an die Begegnung kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fäns, bei denen mehrere Personen leicht verletzt wurden und vereinzelt Brände ausbrachen.
Bereits vor Spielbeginn kam es während des Fanmarschs vom SBB-Bahnhof zum Stade de Tourbillon zu mehreren Sachbeschädigungen. Dabei wurden Sprühereien angebracht, zahlreiche Aufkleber geklebt sowie pyrotechnische Gegenstände gezündet.
Nach dem Spiel kam es im Stadioninnern zu Spannungen zwischen Fäns beider Gruppen. Es wurden Provokationen und Beleidigungen ausgetauscht, während brennende Fackeln und Feuerwerkskörper in Richtung Spielfeld geworfen wurden.
Anschließend kam es im Bereich der Rhoneufer im Bereich «Vissigen» zu Auseinandersetzungen zwischen den gegnerischen Gruppen. Dabei wurden pyrotechnische Gegenstände und Knallkörper eingesetzt.
Schnittwunden und Prellungen
Einige Personen wurden leicht verletzt und wiesen insbesondere Schnittwunden und Prellungen auf. Sie wurden vor Ort durch eine mobile Sanitätsorganisation versorgt und kehrten danach in den Fänmarsch zurück.
Der Einsatz von pyrotechnischem Material durch die Fans führte zudem zu mehreren Brandausbrüchen, sowohl an den Rhoneufern als auch auf dem Dach eines Gebäudes. Die alarmierte Feuerwehr Sitten brachte die Situationen unter Kontrolle.
Um die Ausschreitungen einzudämmen und die verschiedenen Fängruppierungen zu trennen, setzte die Polizei Reizgas ein. Die Kantonspolizei verzeichnet keine verletzten Einsatzkräfte.
Die Waadtländer Fäns verließen Sitten schließlich um 19:49 Uhr mit einem Extrazug.
(pd, rm)



Allen Stadionverbot aussprechen!(Arschlöcher)