Home Aktuelles, Nachrichten Wallis Großer Rat lehnt mit 74% Mindestlohn deutlich ab
Nach Walliser Staatsrat sagt auch der Große Rat Nein
Großer Rat lehnt mit 74% Mindestlohn deutlich abNach Walliser Staatsrat sagt auch der Große Rat Nein

Großer Rat lehnt mit 74% Mindestlohn deutlich ab

Nach Walliser Staatsrat sagt auch der Große Rat Nein
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Session vom Mittwoch: Nach dem Walliser Staatsrat hat auch der Walliser Große Rat die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns im Wallis abgelehnt.

2022 hatte ein Komitee aus linken Parteien und Gewerkschaften einen Mindestlohn gefordert. Dafür sammelten sie 5.068 Unterschriften. 3.000 wären nötig gewesen.

Gleichbehandlung: 22 Fr. Minimum

Gefordert wurde ein Bruttolohns von 22 Franken pro Stunde im Minimum. Dies für alle Arbeitnehmer im Wallis, egal, welche berufliche Tätigkeit sie ausüben würden.
Nur eine Ausnahme sollte es im Landwirtschaftsbereich geben. Hier sollten es 18 Franken sein.

Damit wäre zum Beispiel auch in der Gastronomie ein Lohn von unter 4.000 Franken für einen normalen Vollzeitjob nicht möglich gewesen oder in anderen Bereichen, etwa bei Coiffeuren.

Deutliche Ablehnung von 74%

Die Ablehnung im Großen Rat war deutlich: 74 Prozent Nein-Stimmen.

Mit 93 zu 33 Stimmen wurde die Vorlage verworfen.  Neo, SP und Grüne waren dafür.

Eine ähnliche Initiative mit Forderungen nach einem Mindestlohn war 2014 vom Stimmvolk im Wallis mit sogar über 80% abgelehnt worden.

Wegen der Unterschriftensammlung, die bereits oben erwähnt wurde, wird nun allerdings nochmals erneut abgestimmt werden im Wallis.

Die Walliser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt das letzte Wort in dieser Sache haben.

(rm)

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