
Lalden: Unia Oberwallis zu Verkauf von DSM-Firmeneich an Finanzinvestor CVC Capital PartnersGewerkschaft fordert klare soziale Garantien
Heuschreckenangst geht derzeit um in Lalden. Eine Finanzinvestoren-Gesellschaft hat zugegriffen und es werden Befürchtungen um die Arbeitsplätze laut.
Zum Verkauf des Geschäftsbereichs Tierernährung und Tiergesundheit des DSM-Firmenich an CVC Capital Partners äußert sich die Gewerkschaft Unia. Sie fordert klare soziale Garantien.
Nach der Ankündigung von DSM-Firmenich, den Geschäftsbereich Tierernährung und Tiergesundheit an den Investmentfonds CVC Capital Partners zu verkaufen, möchte die Gewerkschaft Unia ihre große Besorgnis über die sozialen Folgen dieser Transaktion für die betroffenen Arbeitnehmenden am Standort Lalden zum Ausdruck bringen.
Die 160 Beschäftigten dieses Geschäftsbereichs haben mit ihrem Engagement und ihrem Wissen maßgeblich zur Entwicklung und Leistungsfähigkeit dieser Aktivitäten beigetragen.
Es ist daher inakzeptabel, wenn diese Transaktion zu Lasten der Arbeitsplätze, der Arbeitsbedingungen und der sozialen Rechte gehen sollte.
Daher fordert die Gewerkschaft Unia die Käufer offiziell auf:
- alle Arbeitsplätze vollständig zu erhalten, ohne Stellenabbau oder versteckte Verlagerungen;
- keine Verschlechterung der aktuellen Lohn- und Vertragsbedingungen, einschliesslich der erworbenen Vorteile, zu garantieren;
- die Übertragung der Arbeitnehmenden in eine Pensionskasse, die mindestens die gleichen Leistungen bietet wie die derzeitige, sowohl hinsichtlich der Beiträge als auch der Rentenhöhe und der Risikodeckung.
Die Gewerkschaft Unia erinnert daran, daß die soziale Verantwortung eines Unternehmens nicht mit der Unterzeichnung einer finanziellen Vereinbarung endet.
CVC Capital Partners und DSM-Firmenich müssen sich öffentlich und schriftlich verpflichten, diese Anforderungen einzuhalten und einen transparenten und konstruktiven sozialen Dialog mit den Personalvertretern aufnehmen.
(pd, rm)
(Bild: DSM-Firmenich-Webseite)

