Home Aktuelles, Nachrichten Wallis Langlauf-Weltmeisterschaft im Goms 2026 mit Schweizer Podestplatz
Internationale Langlauf-Elite mißt sich im Nordischen Zentrum
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Langlauf-Weltmeisterschaft im Goms 2026 mit Schweizer Podestplatz

Internationale Langlauf-Elite mißt sich im Nordischen Zentrum
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Am Samstag kamen bei schönstem Wetter und besten Bedingungen über 3’500 Zuschauer und 240 Athleten ins Goms. Nadine Fähndrich schaffte es aufs Podest.

Nach zwei Jahren Unterbruch präsentiert sich das Goms wieder auf der internationalen Langlauf-Bühne und ist einer der Austragungsorte des diesjährigen Coop-FIS-Langlauf-Weltcups.

Das schneesichere Walliser Hochtal ist aber nicht etwa nur eine Hochburg für professionellen Langlauf und Biathlon, sondern hat auch für die Hobby-Langläufer so Einiges zu bieten.

Nach der Qualifikation am Vormittag standen je drei Schweizer im klassischen Finale.

Frauen-Langlauf

Bei den Frauen schafften es Anja Weber, Lea Fischer und Nadine Fähndrich unter die besten 30. Bereits im Viertelfinale mußte sich Lea Fischer verabschieden.

Anja Weber qualifizierte sich als Lucky Loserin für die Halbfinals. Hier konnte sie ihre Leistung jedoch nicht bestätigen und schloß das Rennen auf Rang 10 ab. Wie vor zwei Jahren ruhten die Hoffnung im Goms somit auf Nadine Fähndrich. Daß sich die 30-jährige in Olympiaform befindet, zeigte sie einmal mehr eindrücklich.

Getragen von lautstarken Schweizer Fäns konnte sie auf der Zielgeraden die Schwedin Maja Dahlqvist hinter sich lassen und holte sich den dritten Platz.

Für Fähndrich bedeutet dies der 26. Podestplatz ihrer Karriere, der dritte in diesem Winter.

Nach ihrem Erfolg lobte sie die großartige Unterstützung am Pistenrand. Die Fäns hätten sie aufs Podest getragen.

Fähndrich mußte sich einzig von der Schwedin Linn Svahn und Laura Gimmler aus Deutschland geschlagen geben. Das Goms gehört für Svahn zu den Lieblingsstrecken. Aber auch zu den anspruchsvollsten im Weltcup, betonte sie im Siegerinterview.

Männer-Langlauf

Bereits vor der Qualifikation mußte die Schweizer Männer-Mannschaft einen Dämpfer verkraften. Valerio Grond meldete sich nach dem Team-Sprint am Freitag krankheitshalber ab. Somit lagen die Hoffnungen auf Janik Riebli.

Nach dem kräftezehrenden Sprint am Tag zuvor, konnte der Obwaldner jedoch nicht mit den besten mithalten.

Er schied bereits im Viertelfinale aus. Genauso wie Noe und Isai Näff, die in ihren Heats chancenlos blieben.

Zahlreiche Schweizer Nachwuchsfahrer bekamen beim Heimrennen im Goms die Möglichkeit sich zu zeigen.

Bei den Männern setzte sich wie erwartet Johannes Hoesflot Klaebo durch.

Der norwegische Sprint-Dominator zog beim zweiten Anstieg allen davon und setzte sich mit einem großen Vorsprung vor dem US-Amerikaner Gus Schumacher und Edvin Anger aus Schweden durch.

Mit einem top-besetzten Teilnehmerfeld und schönstem Wetter mochte der zweite Wettkampftag im Goms weit über 3’500 Zuschauer zu begeistern.

(pd, rm)
(Fotos: Obergoms Tourismus AG)

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