Home Aktuelles, Nachrichten Wallis Nur wenige neue Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent
331 Gemeinden in den Alpen dürfen keine Zweitwohnungen mehr bauen
Nur wenige neue Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent331 Gemeinden in den Alpen dürfen keine Zweitwohnungen mehr bauen

Nur wenige neue Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent

331 Gemeinden in den Alpen dürfen keine Zweitwohnungen mehr bauen
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Die Zweitwohnunginitiative vom Fünfwohnungsbesitzer Franz Weber hat weiterhin Auswirkungen. Namentlich auf Immbilien in Bergkantonen wie Graubünden oder im Wallis.

In neun Gemeinden liegt der Zweitwohnungsanteil neu über zwanzig Prozent. In diesen dürfen voraussichtlich keine neuen Zweitwohnungen mehr gebaut werden. Hingegen gilt das Verbot, neue Zweitwohnungen zu bauen, in drei Gemeinden nicht mehr, so das Bundesamt für Raumentwicklung.

331 Gemeinden, vorwiegend solche in den Alpen, haben einen Zweitwohnungsanteil von über zwanzig Prozent. Auf deren Gebiet dürfen neue Zweitwohnungen nur noch in Ausnahmefällen gebaut werden, beispielsweise, wenn sie als Einliegerwohnungen vermietet werden. Dies ergibt sich aus der Auswertung der Wohnungsinventare der Gemeinden durch das Bundesamt für Raumentwicklung ARE. Die Anzahl der sogenannten Zweitwohnungsgemeinden liegt tiefer als vor einem Jahr (Stand März 2025: 337). Dies einerseits aufgrund von Gemeindefusionen und andererseits, weil letztjährige Zweitwohnungsgemeinden während des Prüfverfahrens ihre Daten zu Gebäuden und Wohnungen bereinigten. Damit sank ihr Zweitwohnungsanteil fallweise wieder unter 20 Prozent.

(pd, rm)
(Graphik: Swisstopo, ARE)

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