Streikcafé zum feministischen Streik 2026"Gemeinsam für Gleichstellung"
Am Samstagabend vor dem feministischen Streik 2026 luden die Unia-Frauen Oberwallis und die SP Frauen Oberwallis zum Streikcafé in die Zuckerpuppa in Naters ein. Im Zentrum standen Vernetzung, Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Forderungen für mehr Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit, so die beiden Organisationen in einer Mitteilung zum Anlaß (kursiv):
An der diesjährigen Veranstaltung zum feministischen Streik kamen Vertreter:innen verschiedener Organisationen und weitere interessierte Personen zusammen, um über Gewaltprävention, Feminismus in Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft, Rollenbilder sowie queere Perspektiven zu diskutieren.
Mit dabei waren der Unterschlupf Oberwallis, Nouvelles, QueerVS/IG Humans Unia, vonIris, das Männerbüro Oberwallis, Soroptimist, Unia-Frauen Oberwallis und SP-Frauen Oberwallis.
In offenen Gesprächsrunden tauschten die rund 30 Teilnehmenden Erfahrungen aus, diskutierten aktuelle Herausforderungen der Gleichstellung im Wallis und sammelten Ideen für die weitere feministische Arbeit. Im Mittelpunkt standen Forderungen nach einem wirksamen Schutz vor Gewalt, gleichen Chancen in der Arbeitswelt, gesellschaftliche Akzeptanz, vielfältiger Lebensrealitäten und Sensibilisierung für Rollenbilder.
«Die Vielfalt der Stimmen am heutigen Abend hat deutlich gemacht: Gleichstellung ist kein Einzelanliegen, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, die uns alle betrifft», sagte Lionne Spycher, Co-Präsidentin der SP-Frauen Oberwallis.
Die Veranstaltung diente zugleich als Auftakt für die Mobilisierung hin zum nächsten grossen feministischen Streik im Jahr 2027.
«Mit dem heutigen Streikcafé haben wir den Grundstein für die Mobilisierung zum feministischen Streik 2027 gelegt. Gemeinsam mit Organisationen und engagierten Personen wollen wir ein starkes Zeichen für Gleichstellung und feministische Anliegen setzen», betonen die Organisatorinnen von Unia Frauen Oberwallis und SP Frauen Oberwallis.
(pd, rm)
(Foto: zVg)
