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GLP Wallis begrüßt das Nein zur Begrenzungsinitiative
Grünliberale zu den Abstimmungen vom WochenendeGLP Wallis begrüßt das Nein zur Begrenzungsinitiative

Grünliberale zu den Abstimmungen vom Wochenende

GLP Wallis begrüßt das Nein zur Begrenzungsinitiative
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Die GLP Wallis begrüßt das Nein zur Begrenzungsinitiative. Sie sieht darin ein klares Zeichen für eine offene und verantwortungsvolle Schweiz. Die Schweizer und auch die Walliser Stimmbevölkerung sagen Nein zur Chaos-Initiative der SVP. Die GLP Wallis begrüßt dieses weise Abstimmungsresultat. Das Ergebnis steht für eine offene, humanitäre und vernünftige Schweiz. Im Einzelnen schreibt die Partei zum Abstimmungswochenende Folgendes: 

Die Stimmbevölkerung zeigt damit, dass eine Begrenzung der Einwohnerzahl aktuelle und künftige Herausforderungen nicht löst. Die Herausforderungen bleiben trotz Ablehnung der Initiative bestehen. Auch im Wallis sorgen sich viele Menschen um bezahlbaren Wohnraum und belastete Infrastrukturen. Zudem fordert die immer älter werdende Gesellschaft unser Gesundheitswesen und unsere Wirtschaft stark heraus.

Ohne Zuwanderung fehlen auch im Wallis Fach- und Arbeitskräfte in der Pflege, im Gastgewerbe oder in der Bau- und Landwirtschaft. Die Politik, die Wirtschaft und wir alle als Gesellschaft sind nun gefordert. Es braucht eine ehrliche Debatte darüber, wie viel Zuwanderung wir wollen, wie wir mit der alternden Bevölkerung umgehen und wie wir das vorhandene Fachkräftepotenzial besser nutzen.

Tobias Brantschen, Co-Präsident der GLP Wallis, sagt: «Wollen wir auch morgen noch eine lebenswerte und offene Schweiz, müssen wir uns diesen Fragen stellen.» Die GLP Wallis setzt sich für pragmatische Lösungen ein: Wir fordern eine wirksame Migrations- und Asylpolitik und eine schnellere Rückführung von Geflüchteten ohne Bleiberecht. Wir setzen uns für ein attraktives Berufsbildungssystem ein. Zudem braucht es griffige Anreize, damit mehr Menschen nach der Pensionierung weiterarbeiten.

So stehen dem Arbeitsmarkt mehr inländische Fachkräfte zur Verfügung.

GLP Wallis enttäuscht über das Ja zur Zivildienst-Verschärfung

Die GLP Wallis bedauert das Ja der Schweizer Bevölkerung zu den Zivildienst-Verschärfungen sehr. Die Partei hatte sich im Vorfeld gegen die Vorlage gewehrt. Nun drohen ernste Folgen, die auch den Gebirgskanton Wallis treffen werden.

Die GLP Wallis befürchtet künftig weniger Einsätze in der Berglandwirtschaft, an Wanderwegen und im Wald. Léonore Bornand, Co-Präsidentin der GLP Wallis, sagt: «Diese Arbeiten garantieren die Sicherheit von Touristen und Einheimischen. Sie sind wichtig für das Wallis als Bergkanton und Tourismuskanton.»

Auch die Walliser Pflegeheime, Spitäler und Betreuungsangebote brauchen die Zivildienstleistenden dringend. Diese wertvolle Unterstützung fällt nun teilweise weg. Die GLP Wallis ist der Ansicht, dass die Schweiz eine leistungsfähige Armee und einen effizienten Zivildienst braucht.

Die GLP fordert deshalb eine grundlegende Reform der Dienstpflicht. Ein modernes System stellt Militärdienst, Zivilschutz und Zivildienst auf dieselbe Stufe

(pd, rm)

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