SVPO zum Angriff der Rega im Goms"Feiger Angriff auf Walliser Retter"
Heimlich eingefädelte Verhandlungen mit der Rega und ein öffentlich völlig überraschtes Wallis, egal ob KWRO oder Air Zermatt: Es war ein Rückenschlag und ein Paukenschlag zugleich. Plötzlich stand die Rega, der die Air Zermatt vorwirft, sie wolle das ganze Monopol in der Schweiz, auch im Wallis. Die Schweizerische Volkspartei Oberwallis äußert sich dazu wiefolgt:
Die SVPO bedauert den Entscheid der Gommer Urversammlung, der Rega ein Baurecht für die Errichtung eines Helikopterstützpunkts im Goms zu erteilen. Damit wird ohne Not einem ausserkantonalen Konkurrenten Tür und Tor geöffnet. Dies schwächt die Air Zermatt und die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO). Dieses Vorhaben wurde massgeblich vom Gommer Gemeindepräsidenten und neo-Parteipräsidenten Gerhard Kiechler vorangetrieben.
Die Air Zermatt ist seit Jahrzehnten ein unverzichtbarer Bestandteil des Oberwallis und steht Bevölkerung und Gemeinden in schwierigen Situationen zuverlässig zur Seite. Ob bei Naturereignissen, Waldbränden, schweren Unfällen oder bei Material- und Personentransporten – die Air Zermatt leistet tagtäglich hervorragende Arbeit. Mit ihrem Pioniergeist und innovativen Lösungen hat sie die Luftrettung weit über die Kantonsgrenzen hinaus geprägt und geniesst grosses Vertrauen in der Bevölkerung.
Umso kritischer beurteilt die SVPO das Vorgehen von Gerhard Kiechler, der den Aufbau eines Rega-Stützpunkts im Goms mit einem überraschenden und intransparenten Vorgehen vorantreiben will. Besonders widersprüchlich erscheint dies vor dem Hintergrund, dass Kiechler die Leistungen der Walliser Rettungskräfte noch in der Junisession des Grossrats ausdrücklich gewürdigt hatte. Mit seinem Vorhaben stellt er nun ein bewährtes und funktionierendes Rettungssystem infrage und schwächt damit regionale Unternehmen wie die Air Zermatt.
Die SVPO hingegen wird sich auch in Zukunft für lokale Unternehmen wie die Air Zermatt engagieren. Sie verdient für ihren täglichen Einsatz die Anerkennung und den Dank der gesamten Bevölkerung.
(pd, rm)
(Foto: Archiv Rega-Medien)
