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Wie internationale Kommunikation im Alltag funktioniert
Zwischen Wallis und WeltWie internationale Kommunikation im Alltag funktioniert

Zwischen Wallis und Welt

Wie internationale Kommunikation im Alltag funktioniert
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Das Wallis ist nicht isoliert. Die Hochschulen und Betriebe arbeiten mit Partnern im Ausland, Hotels empfangen Gäste aus der ganzen Welt, und auch im Gesundheitswesen oder in der Forschung geht es nicht nur regional zu. Daher sind internationale Kommunikationsfähigkeiten wichtig. Dabei geht es nicht einfach nur darum, dass Menschen verschiedene Sprachen sprechen. Es geht auch um die Frage, wie Informationen überhaupt ihren Weg finden und dann auch noch korrekt verstanden werden.

Zwischen Postfach und Bildschirm

Internationale Post ist nach wie vor teilweise lange unterwegs. Dies wird daher nur selten genutzt, denn die Email bietet eine verlässliche Alternative. Absprachen können auf diesem Weg dokumentiert werden und Nachrichten lassen sich bei Bedarf jederzeit erneut aufrufen.

Für persönlichere Kommunikation haben sich Videokonferenzen bewährt. Somit ist es heute kein Problem mehr, auch über grosse Distanzen hinweg effizient zusammenzuarbeiten.

Wo Missverständnisse entstehen

Die eigentliche Schwierigkeit liegt selten nur in der Sprache. Oft kommt ein unterschiedliches Verständnis hinzu. So kann ein bestimmter Begriff in einem Land etwas ganz anderes als im anderen bedeuten. Eine knappe Nachricht kann sachlich gemeint sein und stattdessen schroff ankommen. Auch Reaktionszeiten werden verschieden gelesen. Was hier als zügig gilt, wirkt anderswo bereits verspätet oder im Gegenteil übereilt.

Hinzu kommt der Rahmen: Feiertage liegen unterschiedlich und während manche Partner direkt antworten können, müssen andere erst intern Rücksprache halten.

Austausch braucht mehr als Sprache

Besonders im Bildungsbereich wird bei einem Praktikum, einem Semester oder einem Projekt im Ausland schnell klar, dass internationale Kommunikation nicht nur aus Vokabeln besteht. Sie hat mit Erwartungen zu tun, mit Höflichkeit und mit unausgesprochenen Regeln. Gemeinsames Arbeiten, gemeinsames Essen oder kleine Gesten im Alltag sorgen mit der Zeit dafür, dass die vermittelten Botschaften besser verstanden werden. Bei der schriftlichen Kommunikation übers Internet hilft es, die folgenden Punkte zu beachten:

  • klare Betreffzeilen und eindeutige Termine
  • kurze, verständliche Sätze ohne unnötige Abkürzungen
  • Rückfragen, wenn etwas nicht ganz eindeutig ist
  • Respekt für andere Kommunikationsstile
  • Wenn Vertraulichkeit wichtiger wird

Nicht jede Nachricht ist heikel, manche allerdings schon. Bewerbungsunterlagen, Projektdokumente, interne Abmachungen oder medizinische Daten gehören nicht in beliebige Kanäle. Sobald Kommunikation über Grenzen läuft, wird diese Frage schärfer. Wer darf mitlesen, wo werden Inhalte gespeichert, und wie einfach lässt sich etwas weiterleiten, das gar nicht weitergegeben werden sollte?

Deshalb reicht Bequemlichkeit allein nicht mehr. Viele Organisationen achten stärker darauf, welche Dienste sie nutzen und wie Informationen verschickt werden. Das betrifft nicht nur grosse Institutionen. Auch kleinere Betriebe und Verwaltungen müssen sich damit immer öfter befassen.

Verlässlichkeit als stiller Standortfaktor

Am Ende hängt erstaunlich viel an unscheinbaren Dingen:

  • an sauber formulierten Nachrichten
  • an realistischen Fristen
  • an Kanälen, die zum Inhalt passen

Das Wallis steht wirtschaftlich, touristisch und akademisch in einem Austausch, der oft weiter reicht, als es im Alltag sichtbar wird. Gerade deshalb wird gute Kommunikation schnell zur Infrastruktur. Das macht sich nicht spektakulär bemerkbar, fehlt diese Kommunikation aber, geraten Projekte ins Stocken, Abmachungen werden ungenau, und Vertrauen baut sich langsamer auf.

Internationaler Austausch lebt von Offenheit. Er braucht aber ebenso Struktur. Beides zusammen funktioniert nicht immer reibungslos. Trotzdem trägt genau diese Mischung viele grenzübergreifende Beziehungen, die längst zum Alltag gehören.

(pd)

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