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Konkurrenten gehen wegen Ausschreibung vor Gericht
Erneut Streit um die A9Konkurrenten gehen wegen Ausschreibung vor Gericht

Erneut Streit um die A9

Konkurrenten gehen wegen Ausschreibung vor Gericht
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Erneut gibt es Streit beim Bau der pro Autobahnmeter teuersten Autobahn der Schweiz, die auch schon die Eidgenössische Rechnungskontrolle auf den Plan reif. Es gab massenhaft Pannen, minderwertiges Materialien oder zu schmale Autobahnen und massive Probleme bei Abrechnungen und Kontrollen.

Beim Ausbau der A9 im Pfynwald erhielt nun Holcim offenbar den Zuschlag bzw. die Arge MBW Pfyn unter Führung der Holcim Kies und Beton AG.
Sie offerierten für 84,9 Millionen Franken. Die Wallsier Arge MBW A9 rund um die Walpen AG aus Visp offerierte für 78,41 Millionen Franken. Und ein anderes Konsortium unter Führung der Frutiger AG aus dem nahegelegenen Thun offerierte für 78,37 Millionen Franken, wie das Portal Pomona berichtet.

Die unterlegenen Konsortien akzeptieren die Vergabe der kantonalen Behörden nicht und erhobenbeim Walliser Kantonsgericht Beschwerde.

Der Kanton hingegen wehrt sich und äußert gegenüber dem Portal, daß der Preis nicht das alleinige Kriterium gewesen sei, dieser betrage nur 40% Gewichtung.

Offenbar geht es also auch um Qualität und Schnelligkeit und andere Faktoren. Die A9 ist seit Jahren in der Kritik, weil sie nicht nur die teuerste Autobahn pro Autobahnmeter in der gesamten Schweiz ist sondern auch weil es bloß langsam vorangeht mit den Dauerbaustellen.

Noch eine Panne auf A9 von Brig – Visp – Siders

(rm)

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