Finanzielle Unterstützung für betreutes WohnenBetreutes Wohnen fördern entspricht Wünsche der Betagten und spart ein
Von Olivier Imboden
Unsere Altersheime sind vielerorts am Limit. Viele ältere Menschen wollen jedoch nicht ins Heim.
Sie wollen wohnen, leben, dazugehören – mit Sicherheit, aber ohne Bevormundung. Betreutes Wohnen schliesst die Lücke zwischen der eigenen Wohnung und dem Altersheim.
Und es entlastet gleichzeitig Angehörige, Pflegeinstitutionen – und am Ende auch die öffentlichen Finanzen.
Denn Studien belegen, dass die Kosten für betreutes Wohnen um einiges tiefer sind als jene im Altersheim.
Betreutes Wohnen soll zukünftig finanziell unterstützt werden, weil es eine Lücke im System schliesst und finanziell interessant ist. Das Postulat wurde (deutlich) angenommen.
Olivier Imboden, Ökonom und bekannt durch das Gampel-Freiluftkonzert und auch als Bauunternehmer, ist Grossrat des Bezirks Visp der Mitte Oberwallis.
