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FC Sitten bestätigt seine Form im Letzigrund
Grasshoppers – FC SionFC Sitten bestätigt seine Form im Letzigrund

Grasshoppers – FC Sion

FC Sitten bestätigt seine Form im Letzigrund
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Der FC Sitten war am Dienstagabend im Letzigrund zu Gast, um dort im Rahmen des 4. Spieltags der Brack Super League, der aufgrund der Europapokalteilnahme der Sittener verschoben worden war, gegen den Grasshopper Club Zürich anzutreten. Die Walliser dominierten das Spiel deutlich und setzten sich schließlich mit 2:5 durch, nachdem sie zu Beginn der zweiten Halbzeit einige Schrecksekunden durchleben mußten. Ein Szenario, das die Mannschaft von Didier Tholot dank mehrerer entscheidender Wechsel zur Spielstunde wenden konnte, wodurch sie das Spiel bis zum Schlußpfiff nach Belieben gestalten konnte, wie der Fußballklub berichtet: 

Das Spiel begann in der 8. Minute mit einem ersten Schuss der Walliser durch Baltazar Costa, auf den die Zürcher zwei Minuten später reagierten, allerdings ohne Erfolg. Der Führungstreffer fiel in der 12. Minute: Nach einem Abstoss der Sittener Abwehr setzte sich Boteli gegen seinen Gegenspieler durch und spielte Ilyas Chouaref in die Tiefe, der den Torhüter Hübel sicher überwand (0:1). Die «Sauterelles» glichen in der 40. Minute durch einen von Samuel Krasniqi verwandelten Elfmeter aus, der nach einem missglückten Abstoss der Sittener gegeben wurde (1:1). Beide Mannschaften gingen trotz einer deutlichen Walliser Dominanz während der gesamten ersten Halbzeit mit einem Unentschieden in die Kabine.

Der Start in die zweite Halbzeit gestaltete sich für die Sittener schwierig: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stürmten die Zürcher schnell nach vorne und gingen bereits in der 49. Minute durch Giotto Morandi in Führung (2:1). Die Walliser reagierten fast sofort: In der 54. Minute traf ein Schuss von Rrudhani den Pfosten, und in der 61. Minute verfehlte ein Volleyschuss von Kabacalman vom Elfmeterpunkt das Tor. Schliesslich waren es die Einwechslungen von Didier Tholot, die das Spiel erneut kippten: Josias Lukembila und Rilind Nivokazi, die nach einer Stunde ins Spiel kamen, erwiesen sich sofort als entscheidend. Nach einem Rückpass von Lukembila gelang Nivokazi in der 63. Minute mit einem Schuss mit dem linken Fuss der Ausgleich (2:2), bevor er fünf Minuten später nach einer Ecke, die sein Teamkollege per Kopf abgefälscht hatte, erneut traf und damit einen blitzschnellen Doppelpack vollendete (2:3). Die Sittener setzten in der 82. Minute noch einen drauf: Nach einem Ballgewinn von Fodé Sylla ermöglichte ein schneller Konter dem Mittelfeldspieler, sein erstes Tor im Trikot des FC Sitten zu erzielen (2:4). Lukembila sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand von 2:5.

Dieser Sieg hat auch statistischen Wert: Mit dem Tor in Zürich hat der FC Sitten die Zahl der Spiele in Folge, in denen er in der Super League getroffen hat, auf 19 erhöht – ein neuer Vereinsrekord.

(pd, rm)
(Foto: FC Sion)

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