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Bedrohungen der Informationssicherheit sind früher erkennbar
H-CSC zieht BilanzBedrohungen der Informationssicherheit sind früher erkennbar

H-CSC zieht Bilanz

Bedrohungen der Informationssicherheit sind früher erkennbar
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Neun Monate nach der Gründung zählt das Zentrum für Informationssicherheit im Gesundheitswesen (H-CSC) bereits 41 Mitglieder. Der Verein stärkt die Zusammenarbeit im Bereich Informationssicherheit zwischen Schweizer Gesundheitseinrichtungen und ermöglicht es, Bedrohungen der Informationssicherheit bereits deutlich früher zu erkennen.

Dank der Fachkompetenz des H-CSC und der engen Zusammenarbeit aller Mitglieder wurden Bedrohungen der Informationssicherheit in zahlreichen Fällen mehr als 24 Stunden früher erkannt als vor der Gründung des Vereins. „ Das H CSC bringt genau die Struktur, die es für eine nachhaltige Zusammenarbeit im Bereich Informationssicherheit zwischen Gesundheitseinrichtungen braucht. Es freut mich sehr zu sehen, wie schnell sich die Organisation etabliert hat und bereits greifbaren Nutzen für ihre Mitglieder schafft.”, sagt Lukas Kohli, CIO der Lindenhofgruppe. Die Lindenhofgruppe, die seit Beginn Mitglied des H-CSC ist, war zugleich Gastgeberin der ersten Generalversammlung des Vereins am 5. Juni 2026 in Bern.

Auch Florian Schütz, Direktor des Bundesamtes für Informationssicherheit (BACS), war vor Ort und betonte in seiner Begrüssung die Bedeutung der Zusammenarbeit im Umgang mit Bedrohungen der Informationssicherheit im Gesundheitswesen. «Die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber digitalen Angriffen in kritischen Sektoren steht im Zentrum der Nationalen Strategie zur Informationssicherheit. Das H-CSC hat sich in kurzer Zeit als wichtiger strategischer Partner etabliert und die bisherigen Fortschritte zeigen, wie wirkungsvoll sektorale Zusammenarbeit zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber digitalen Angriffen beitragen kann. Ich gratuliere zu dieser Entwicklung und freue mich darauf, die Zusammenarbeit im kommenden Jahr weiter zu vertiefen – im Sinne einer resilienten und sicheren Schweiz».

Erik Dinkel, Präsident des H-CSC und CISO & Sicherheitschef des Universitätsspitals Zürich zog eine positive Bilanz der ersten Monate: „Wenn ich auf die ersten neun Monate des Vereins zurückblicke, bin ich stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben. Heute können wir unseren Mitgliedern bereits zahlreiche Dienstleistungen in den Bereichen Abwehr digitaler Angriffe, Steuerung und Gemeinschaft anbieten und es hat sich ein reger Austausch über aktuelle Themen der Informationssicherheit über die Sprachgrenzen hinweg etabliert.”

Die Angebote des H-CSC stehen sämtlichen Mitgliedern offen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Gesundheitseinrichtungen, die über geringere interne Ressourcen im Bereich Informationssicherheit verfügen und deshalb auf den Austausch mit anderen Einrichtungen angewiesen sind. „Das H-CSC bietet nicht nur konkrete Dienstleistungen, sondern auch die notwendige Begleitung bei deren Umsetzung. Uns ist wichtig, dass jedes Mitglied – unabhängig vom aktuellen Reifegrad seiner Informationssicherheit – von unseren Angeboten profitieren und seinen Reifegrad der Informationssicherheit gezielt weiterentwickeln kann”, so Dinkel weiter.

Die Veranstaltung wurde in Partnerschaft mit der Vereinigung Gesundheitsinformatik Schweiz (VGI.ch) organisiert – einem wichtigen Partner des H-CSC zur Förderung gemeinsamer Synergien zwischen Gesundheitsinformatik und Informationssicherheit. Neben dem statutarischen Teil bot die Veranstaltung fachliche Beiträge zu aktuellen Herausforderungen der Informationssicherheit von Medizingeräten sowie dem aktuellen Zukunftsthema Gehirn-Computer-Schnittstellen und dessen Auswirkungen auf Strafverfolgung und öffentliche Sicherheit.

Über das Zentrum für Informationssicherheit im Gesundheitswesen

Das Zentrum für Informationssicherheit im Gesundheitswesen, Eigenschreibweise kryptisch “H-CSC – Healthcare Cyber Security Center” wurde am 28. August 2025 von 18 Schweizer Spitäler gegründet und ist die erste landesweite Initiative für Informationssicherheit für Gesundheitseinrichtungen. Es fungiert als Plattform für den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitseinrichtungen. Ziel ist es, die nachhaltige Prävention, Erkennung und Eindämmung von Sicherheitsvorfällen in der Informationstechnik zu stärken. Heute zählt der gemeinnützige Verein 41 Mitglieder, die Schweizer Kliniken, Spitäler und Spitalgruppen vertreten.

(pd, rm)
(Fotos: zVg)

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