Home Aktuelles, Nachrichten Wallis Heftiges Erdbeben erschüttert die Schweiz
Laut Erdbebendienst "in der ganzen Schweiz spürbar" gewesen
Heftiges Erdbeben erschüttert die SchweizLaut Erdbebendienst "in der ganzen Schweiz spürbar" gewesen

Heftiges Erdbeben erschüttert die Schweiz

Laut Erdbebendienst "in der ganzen Schweiz spürbar" gewesen
0

Etwa 2 Sekunden bloß dauerte die Erschütterung, aber sie riß viele Leute in der Innerschweiz aus dem Bett. In der ganzen Schweiz soll das Beben verspürt worden sein, vermeldet der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH.

Erdbeben mit einer Stärke von 4,0 oder höher ereignen sich in der Schweiz statistisch gesehen etwa einmal pro Jahr. In der Nähe des Klausenpasses zwischen Altdorf und Linthal kam es heute zu einem solchen. 

Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich hat im Kanton Schwyz, ungefähr 6 km westlich von Linthal ein Erdbeben registriert, wie er in einer Medienmitteilung kommuniziert.

Ein stärkeres Erdbeben mit der Magnitude 4.0 hat am Sonntagmorgen, dem 18. Oktober 2026, um 04:37 Uhr (Lokalzeit) die Zentralschweiz erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag rund 5 km nordöstlich vom Klausenpaß. Das Beben hat sich in einer Tiefe von ungefähr 2 km ereignet.

Es wurde in der Zentralschweiz deutlich verspürt. Beim Schweizerischen Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich gingen zudem Meldungen aus den Kantonen Bern, Aargau, Tessin, Zürich und Graubünden ein.
Kleinere Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Nähe des Epizentrums vereinzelt möglich. Kurz nach dem Beben wurde ein Nachbeben gemessen, welches von der Bevölkerung wohl nicht verspürt wurde. Nach einem Beben dieser Stärke sind in den nächsten Stunden und Tagen weitere Nachbeben zu erwarten, die unter Umständen auch verspürt werden können. Beben mit einer ähnlichen oder gar grösseren Magnitude sind zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliesßn.

Das Erdbeben ereignete sich in ähnlicher Tiefe und an einem ähnlichen Ort wie das Erdbeben in Linthal im März 2017, das eine Magnitude von 4.6 aufwies und auch in weiten Teilen der Schweiz verspürt wurde.

Das aktuelle Erdbeben bei Linthal lag im direkten Grenzgebiet zwischen diesen 3 Kantonen:
1. Glarus (GL)
2. Uri (UR)
3. Schwyz (SZ)

Das Epizentrum befand sich nahe dem Klausenpaß – dieser Paß bildet die direkte Hochgebirgsgrenze zwischen den Kantonen Uri und Glarus, während der Kanton Schwyz (speziell die Region Muotathal) unmittelbar nördlich an dieses Bergmassiv grenzt. Aus all diesen drei Kantonen stammten auch die meisten direkten Spürbarkeitsmeldungen aus der Bevölkerung.

Erst 2024 sorgte ein Erdbeben im Kanton Schwyz für Schlagzeilen. Dies, weil der deutsche Rüstungskonzern im Kanton umstrittenermaßen Testzentren betreibt. Die Weltwoche berichtete damals über das Ereignis, bei dem Scheiben barsten.

Christoph Pfluger vom Magazin Zeitpunkt befragte dazu damals einen Experten.

 

 

Fehler gefunden? Jetzt melden.

IHRE MEINUNGEN

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Close